Villa Urbahn soll museumsreif werden: Im August wird wieder gebaut

Die Villa Urbahn aus Drohnenperspektive: Die Dacharbeiten sind abgeschlossen.
Die Villa Urbahn aus Drohnenperspektive: Die Dacharbeiten sind abgeschlossen. © Goldstein
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Handwerker sind zwar momentan nicht an der Villa Urbahn tätig, dennoch geht es Schritt für Schritt weiter. Schließlich soll in dem Schmuckkästchen samt Anbau in zwei Jahren das Museum der Stadt Lünen zu finden sein. Bis dahin allerdings ist es noch ein weiter Weg.

Über Generationen gehörte die 1925 erbaute Villa Urbahn mit 15 Zimmern und zwei Bädern der gleichnamigen Arztfamilie aus Lünen. Vor drei Jahren hat sie das auffällige Gebäude in Rathausnähe verkauft. Es steht seit 2017 unter Denkmalschutz. Inzwischen haben die Stadtwerke Lünen die Villa über ihre Tochtergesellschaft Stadtwerke Lünen (SL) Grundbesitz GmbH gekauft. Für den altehrwürdigen Bau gibt es Zukunftspläne: In die Villa soll das Museum der Stadt Lünen ziehen, das zurzeit noch im Gesindehaus von Schloss Schwansbell untergebracht ist. Bis der Umzug erfolgen kann, muss allerdings gebaut werden: Geplant ist ein Anbau zwischen Villa und Rathaus. Die geplanten Investitionen liegen bei 4,3 Millionen Euro.

Zurzeit bereitet die SL Grundbesitz gemeinsam mit der Stadt Lünen die Planungen der technischen Gebäudeausstattung vor. Gleichzeitig laufen die Arbeiten für die Ausschreibungen. Wie Jasmin Teuteberg, Sprecherin der Stadtwerke Lünen auf Anfrage der Redaktion erklärt, halte man an dem geplanten Baubeginn im August dieses Jahres fest.