Kolumne

Von Betrug im Internet: Manche Fälle müssen einfach auffliegen

Dass Menschen aus Verzweiflung kriminell werden, kann unser Autor zwar nicht gutheißen, aber zumindest verstehen. Einige Betrugsmaschen sind allerdings fast zwingend zum scheitern verurteilt.
Im Lüner Amtsgericht werden momentan nur eilige Sachen verhandelt. © Goldstein

Das Menschen aus Verzweiflung zu kriminellen Mitteln greifen, um an Geld zu kommen, kann ich noch nachvollziehen. Auch wenn es trotzdem falsch bleibt. Bei manchen Betrügereien drängt sich aber doch die Frage auf: Warum glaubt man damit durchzukommen?

Wenn ich Artikel in einem Online-Portal verkaufe, muss mir doch klar sein, dass der Käufer bei der Zahlung des Geldes einen nachverfolgbaren Kontakt hat. Solange ich keine gefälschten Bankdaten habe, versteht sich.

Sowas muss also quasi auffliegen, wenn man als Täter nicht gewillt ist, noch deutlich mehr kriminelle Energie aufzubringen, als Ware zu verkaufen, die man in Wahrheit gar nicht besitzt.

Das Verhalten eines Geschädigten war im aktuellen Fall anscheinend allerdings auch nicht gerade rühmlich.

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