Warnstreiks: Kita Viktoria am Donnerstag dicht, weitere Einschränkungen

Gewerkschaft ver.di

Die Kita-Betreuung wird wegen des ver.di-Warnstreiks am Donnerstag in Lünen nur eingeschränkt laufen. Die Kita Viktoria bleibt komplett zu, Einschränkungen gibt es in weiteren städtischen Kitas.

Lünen

, 14.10.2020, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Kita Viktoriastraße bleibt am Donnerstag geschlossen.

Die Kita Viktoriastraße bleibt am Donnerstag geschlossen. © Foto: Magdalene Quiring-Lategahn

Die Kita Viktoria bleibt am Donnerstag (15.10.) definitiv geschlossen. In den anderen städtischen Kitas könnte es ebenfalls sein, dass einzelne Gruppen schließen müssen, berichtete Stadtsprecher Benedikt Spangardt am Mittwoch (14.10.). Eltern würden beim Abholen der Kinder am Mittwoch darüber informiert.
Termine im Bürgerbüro können wohl ganz normal stattfinden, berichtet Spangardt. Die Bürger müssten sich eventuell auf etwas längere Wartezeiten einstellen, das gleiche gelte für die Ausländerbehörde.

Rund 800 Tarifbeschäftigte der Stadtverwaltung und des Eigenbetriebs ZGL habe die Gewerkschaft ver.di zum Streik aufgerufen, hieß es aus der Stadt-Pressestelle. Auf den OGS-Betrieb werde der Streik „voraussichtlich keine Auswirkungen haben“.

Geschlossen bleiben jedoch die Halte-Stellen in Brambauer, Lünen-Süd und an der Münsterstraße. Bei den Halte-Stellen handelt es sich um Beratungseinrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien. Das Bürgerzentrum Gahmen bleibt ebenfalls geschlossen. Das Museum der Stadt Lünen bleibt geöffnet, ebenso die Stadtbücherei. An der Volkshochschule ist im Kursbetrieb laut Stadt voraussichtlich nicht mit Einschränkungen zu rechnen.

Erhebliche Einschränkungen im Busverkehr


Die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna teilt zudem mit, dass es erhebliche Einschränkungen im Busverkehr geben werde. Derzeit werde eine Liste aller Fahrten erarbeiten, die trotz des Streiks stattfinden werden.

Die Gewerkschaft ver.di hatte zu den erneuten Streiks aufgerufen, demonstriert wird unter Corona-Bedingungen in Dortmund. ver.di fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

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