Kinofest Lünen: Warum es für die Preis-Gala ein ganz neues Konzept gibt

hz30. Kinofest

Zum 30. Geburtstag schenkt das Kinofest seinen Besuchern ein neues Konzept für die Preis-Gala am 16. November. Die Veränderung hat einen guten Grund.

Lünen

, 22.10.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bisher brauchten die Besucher der Preis-Gala des Kinofestes vor allem eins: Geduld und Sitzfleisch. In den vergangenen Jahren schloss sich nämlich an die Preisverleihung noch ein Film an. Bis dann die eigentliche Party im Hansesaal startete, waren oft mehr als drei Stunden vergangen.

Das soll jetzt anders werden. Zum 30. Kinofest haben sich die beiden Kinofestleiter Mike Wiedemann und Sven Ilgner ein neues Konzept einfallen lassen. „Es wird eine unterhaltsamere Preis-Gala geben, mit Musik und kleinen Videos“, so Ilgner.

Ersatzlos gestrichen ist der anschließende Film. „Wenn wir dazu Gäste hatten, die dann nach dem Film noch auf die Bühne gebeten wurden, dauerte das Ganze einfach zu lang“, meint Wiedemann.

Und deshalb heißt es nach der Verleihung der Preise und dem Abschluss-Foto mit dem gesamten Kinofest-Team gleich: „Party“.

Nach spätestens zwei Stunden Gala, moderiert von Peter G. Dirmeier und Antje Knapp, wird im Hansesaal gefeiert, gegessen und natürlich geplaudert.

Bastian Pastewka stellt neuen Film vor

Weniger Film-Angebot gibt es trotzdem nicht. Schließlich ist der Sonntag (17.11.) ab diesem Jahr der offizielle fünfte Kinofest-Tag. Und da erwartet die Besucher bei der vom Bauverein unterstützten Matinee das Road Movie „Sommer nach dem Abitur“, präsentiert von den Hauptdarstellern Bastian Pastewka, Fabian Busch und Hans Löw.

Die drei wollen den magischen Sommer nach dem Abitur nachholen, den sie vor mehr als 20 Jahren verpasst haben. Denn die Lieblingsband ihrer Jugend ist wieder auf Tour.

Regisseur ist für Kinofestbesucher kein Unbekannter

Regie führte Eoin Moore - für langjährige Kinofestbesucher kein Unbekannter. Er führte beispielsweise Regie bei dem Kinofilm „Im Schwitzkasten“, der vor einigen Jahren das Lüner Kinofest eröffnete. Moore konzipiert zudem seit 2010 als Hauptautor die Fälle des Rostocker „Polizeiruf 110“-Teams Bukow und König.

Eröffnet wird das 30. Lüner Kinofest mit dem Spielfilmdebüt „Sterne über uns“ von Christina Ebelt. Der Film kommt am 14. November bundesweit in die Kinos und feiert damit beim Festival in Lünen Premiere.

Franziska Hartmann spielt die alleinerziehende Melli, die mit ihrem neunjährigen Sohn Ben in den Wald ziehen muss. Die Wohnungssuche ist aussichtslos und der Druck auf Melli wächst weiter. Für ihren Sohn, gespielt von Claudio Magno, ist das Leben im Wald dagegen ein richtiges Abenteuer.

Kinofest Lünen: Warum es für die Preis-Gala ein ganz neues Konzept gibt

Armin Rohde im Kittel mit Putz-Requisit und Regisseur Henning Ricke bei den Dreharbeiten für den Trailer. © Günter Blaszczyk

Diesen Film wird auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als Ehrengast in der Cineworld erleben. Genauso wie den neuen Trailer fürs Kinofest, für den Armin Rohde vor kurzem im Lüner Kino vor der Kamera stand. Realisiert wurde der Trailer von Axel und Henning Ricke.

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