Wasserschaden: OGS-Neubau der Overbergschule wird erst im April fertig

Baufirma

Ein Wasserschaden im Neubau der Offenen Ganztagsschule (OGS) der Overbergschule hat die Arbeiten zurückgeworfen. Das wirkt sich auch auf die Overbergschule und die Kollwitz-Gesamtschule aus.

Lünen-Süd

20.11.2020, 19:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Durch einen Fehler der Baufirma ist es am Neubau der Offenen Ganztagsschule der Overbergschule zu einem Wasserschaden. Das hat vielfältige Folgen.

Durch einen Fehler der Baufirma ist es am Neubau der Offenen Ganztagsschule der Overbergschule zu einem Wasserschaden. Das hat vielfältige Folgen. © Goldstein

Mindestens drei Monate Verzögerung verursacht der Wasserschaden im Neubau der Offenen Ganztagsschule (OGS) der Overbergschule. Wie die Pressestelle der Stadt Lünen mitteilt, habe sich nach dem Anschluss der Wasserleitung durch den Fehler einer Baufirma Wasser angestaut und sei in das fast fertige Gebäude zurückgeflossen. „Das Wasser sammelte sich zwischen den Bodenplatten und dem Estrich. Das gesamte Gebäude ist betroffen“, so Pressesprecher Benedikt Spangardt. Der Bau müsse jetzt getrocknet werden, was ersten Schätzungen zufolge mindestens drei Monate dauern wird.

Arbeiten, die vom Schaden nicht betroffen sind, könnten fortgesetzt werden. Andere Arbeiten, wie Innenausbau und Malerarbeiten, müssten ruhen. Die Stadt hofft nun, dass das Gebäude Anfang April 2021 fertiggestellt werden kann. Es sollte eigentlich im Dezember übergeben werden.

Auswirkungen auf Unterricht in zwei Schulen

Die OGS der Overbergschule ist derzeit im Gebäude der alten Overbergschule an der Jägerstraße untergebracht. Der Neubau wurde geplant, um der OGS größere und modernere Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

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Die Versorgung der OGS-Kinder ist zwar gesichert, die Verzögerung des Baus hat aber auch Auswirkungen auf den Unterrichtsbetrieb der Overbergschule und auf die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule (KKG). Die KKG sollte in Rahmen der am eigenen Gebäude laufenden energetischen Sanierung die Möglichkeit bekommen, die alte Overbergschule zur Auslagerung von Klassen zu nutzen. Das ist nun zunächst nur teilweise möglich, weil in der alten Overbergschule weiter der OGS-Betrieb stattfinden muss.

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