Wegweiser durch Ausbildungs-Dschungel

Über 3000 Jugendliche beim 12. Berufsinformationstag / Mehr Oberstufen-Schüler

24.05.2007, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Lünen Über 3000 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13 hatten gestern die Chance, den 12. Berufsinformationstag (BIT) als riesige Orientierungsplattform zu nutzen. Obwohl es auch Jugendliche gab, die sich an den Ständen lediglich Kugelschreiber oder andere Werbegeschenke abholten, äußerten sich die beteiligten Institutionen vom Gesamteindruck her positiv, wie auch die Jugendlichen, die Eltern sowie die Lehrkräfte. «Wenn man will, kriegt man auch eine Ausbildungsstelle. Ich habe vor, Maler und Lackierer zu werden», sagte Hakan (16), der die Klasse 10 der Realschule Altlünen besucht und den BIT toll fand, wie auch seine Schulfreunde, die persönliche Gespräche führten, u.a. mit einem Malerbetrieb aus Brambauer. «In Dortmund gibt es so etwas leider nicht», bedauerte Christopher Knuf (16) von der Osterfeld-Hauptschule in Dortmund-Eving, der eine Einscheibenmaschine der Gebäudereiniger-Innung ausprobierte. Obwohl Christopher die Maschine «astrein» bedienen konnte, war dieser Berufszweig scheinbar nicht der richtige für ihn. «Ich möchte lieber etwas im Garten- und Landschaftsbau machen», sagte er. Um bei der Berufswahl nicht «im Regen zu stehen», präsentierten 109 Institutionen an 101 Ständen rund um den Hansesaal ein breit gefächertes Informationsangebot, das noch größer war, als in den Jahren zuvor. «Es ist richtig gut, auch mit der Organisation. Wenn Berufsberatungsgespräche durchgeführt werden, sind sie sehr gezielt», erklärte Karsten Dunkel vom Polizeipräsidium Dortmund und wies darauf hin, dass die Berufschancen bei der Polizei derzeit größer würden. Ähnlich positiv äußerte sich auch ein Vertreter der Bundeswehr, der es zudem schön fand, dass in diesem Jahr mehr Oberstufenschüler kamen als bisher.

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