Weit über die Stadtgrenze bekannt

LÜNEN Mit Prof. Dr. Harald Mattern verabschiedet sich Ende Februar ein hochgeschätzter Chefarzt des St.-Marien-Hospitals in den Ruhestand. Die Verhandlungen für seine Nachfolge stehen kurz vor Vertragsabschluss.

von Von Magdalene Quiring-Lathegang

, 10.01.2008, 07:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weit über die Stadtgrenze bekannt

Weit über die Stadtgrenzen hinaus hat sich Prof. Mattern einen Namen gemacht.

Weit über die Stadtgrenzen hinaus hat sich Prof. Mattern einen Namen gemacht. Der Mediziner kam 1990 zum St.-Marien-Hospital und baute dort die Geriatrie aus. Er etablierte ein noch recht junges Fachgebiet der Medizin, das sich ganz auf den älteren Menschen konzentriert.

1996 wurde unter seiner Leitung die Geriatrische Tagesklinik eröffnet und auch die physikalische Therapie modernisiert. Heute verfügen Geriatrie und Tagesklinik über 40 stationäre Betten und 20 Plätze. Das Medizinerteam besteht aus zwei Oberärzten und drei Assistenzärzten.

Hochmodernes Labor eingerichtet

Zeitgleich mit dem Aufbau der Geriatrie gründete Prof. Mattern 1990 die Rheumatologie und richtete ein hochmodernes rheumatologisch-immunologisches Labor ein.

Zwischen 2004 und 2006 war Prof. Mattern Ärztlicher Direktor des Klinikums und setzte sich gemeinsam mit dem jetzigen Ärztlichen Direktor, Priv.-Doz. Dr. Wolfram Wilhelm, dafür ein, dass das St.-Marien-Hospital Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde.

Selbsthilfegruppe für Schlaganfälle

Prof. Mattern gründete gemeinsam mit Marlies Stephan die Schlaganfallselbsthilfegruppe, in der er auch weiter aktiv bleiben will. Er war zudem im Vorstand des Therapie-Sportvereins und engagiert sich in der Selbsthilfegruppe für Rheumakranke.

Begeistert hat ihn stets die Dankbarkeit seiner Patienten. Wenn er am 29. Februar acht Tage nach seinem 65. Geburtstag Abschied nimmt, will er weiterhin Vorlesungen an der Uni Bonn über Rheumatologie halten, zudem nimmt er Facharztprüfungen in Rheumatologie und Geriatrie bei der Ärztekammer Münster ab.

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