Wochenmarkt im Sturm: Nur acht von 40 Händlern sind nach Lünen gekommen

Wetterlage

Nur wenige Stände sind heute (11.2.) auf dem Wochenmarkt. Acht Händler trotzen Sturmtief Sabine. Sie haben vorgesorgt: Die Theken sind nicht so voll, damit sie schnell wieder abbauen können.

Lünen

von Lea Schönfeld

, 11.02.2020, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wochenmarkt im Sturm: Nur acht von 40 Händlern sind nach Lünen gekommen

Der Lüner Wochenmarkt mit vielen Lücken: Wegen des Wetters sind nur acht von 40 Händlern gekommen. © Lea Schönfeld

Auf dem Wochenmarkt in Lünen stehen heute (11.2.) nur vereinzelt Stände. Bei dem Sturm ist es den Händlern freigestellt, ob sie wie gewohnt ihren Stand aufbauen oder nicht.

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„Normalerweise stehen hier 35 bis 40 Stände“, sagt Annika Fränzer, Händlerin auf dem Lüner Wochenmarkt, „heute sind es bloß acht. Bei diesem Wetter sind aber auch nicht so viele Kunden auf dem Markt.“ Einige Stammkunden kauften wie gewohnt auf dem Markt ein, aber viele blieben bei dem Sturm lieber zu Hause. Zu dem teilweise starken Wind komme noch der Regen, der ohnehin viele dazu bewege, nicht zu kommen, so Fränzer.

Die Ware ist windsicher

Die Waren müssen die Markthändler nicht zusätzlich sichern. „Wir haben die Theke heute nicht ganz so voll beladen, wie es sonst der Fall ist. Zum einen können die Waren durch den Wind nicht so leicht weggeweht werden und zum anderen können wir schneller zusammenräumen und den Stand abbauen, falls der Markt vorher abgebrochen wird“, schildert Annika Fränzer.

Ein weiterer Vorteil: Dann müssten nicht so viele Waren hin und her geräumt werden. Das tue dem Obst und Gemüse nicht so gut. „Wir haben dennoch genauso viel eingeplant wie zu jedem anderen Wochenmarkt und haben einen Vorrat vor Ort“, ergänzt die Händlerin.

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