Zum 45. Geburtstag von „Christoph 8“ ließ sich Hubschrauber durch ein Double vertreten

hzTag der offenen Tür

Das Wetter meinte es gut mit dem Geburtstagskind und den vielen Gratulanten. Zum 45. Geburtstag von „Christoph 8“ hatten die Verantwortlichen zu einem „Tag der offenen Tür“ eingeladen.

Lünen

, 01.09.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Christoph 8“ wurde 45: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag (31.8.) bei bestem Wetter hunderte Menschen diesen Geburtstag.

An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren.

Nur Christoph 8 fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.

Landrat bedankte sich als Schirmherr beim ADAC

„Das Jubiläum bedeutet, dass 45 Jahre lang viele Menschen gerettet worden sind aus schwierigen Lagen, aus schwierigen Unfallsituationen und dass viele Menschenleben diesem Hubschrauber zu verdanken sind“, sagte Landrat Michael Makiolla und bedankte sich als Schirmherr beim Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC), der im Auftrag des Kreises Unna und einiger anderer Städte und Kreise 2005 die Aufgabe des Hubschrauber-Betriebes übernommen hat.

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Christoph 8 wird 45: Tag der offenen Tür

45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag bei bestem Wetter hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren.
01.09.2019
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45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag, 31. August, hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren. Nur Christoph 8 (in der Luft) fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.© Foto Beuckelmann
45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag, 31. August, hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren. Nur Christoph 8 fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.© Foto Beuckelmann
Nach dem "Tauchunfall" wurde der von der Feuerwehr und dem DLRG-Team gerettete Patient zur Übergabe an das Team der Rettungshuschraubers Christoph 8 übergeben und medizinisch versorgt. Als Anästhesist kommentierte Jens Schwietring, ADAC-Regionalarzt, (stehend 3.v.r.) die Übung und die medizinische Versorgung.© Foto Beuckelmann
45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag, 31. August, hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren. Nur Christoph 8 fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.© Foto Beuckelmann
Bei einer detailgetreuen Übung retteten und versorgten Feuerwehr, DLRG und das Team von Christoph 8 einen Patienten nach einem Tauchunfall. Die zahlreichen Zuschauer konnten sich hautnah einen Eindruck davon verschaffen, wie professionell die Helfer Hand in Hand arbeiteten, um Mnschenleben zu retten.© Foto Beuckelmann
Bei einer detailgetreuen Übung retteten und versorgten Feuerwehr, DLRG und das Team von Christoph 8 einen Patienten nach einem Tauchunfall. Die zahlreichen Zuschauer konnten sich hautnah einen Eindruck davon verschaffen, wie professionell die Helfer Hand in Hand arbeiteten, um Mnschenleben zu retten.© Foto Beuckelmann
Bei einer detailgetreuen Übung retteten und versorgten Feuerwehr, DLRG und das Team von Christoph 8 einen Patienten nach einem Tauchunfall. Die zahlreichen Zuschauer konnten sich hautnah einen Eindruck davon verschaffen, wie professionell die Helfer Hand in Hand arbeiteten, um Mnschenleben zu retten.© Foto Beuckelmann
Nach dem "Tauchunfall" wurde der von der Feuerwehr und dem DLRG-Team gerettete Patient zur Übergabe an das Team der Rettungshuschraubers Christoph 8 übergeben und medizinisch versorgt.© Foto Beuckelmann
Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Im Mittelpunkt stand aber der „Gelbe Engel“.© Foto Beuckelmann
"Christoph 8 ist ein Teil der Stadt Lünen", sagte Prof. Dr. Wolfram Wilhelm, Ärztlicher Direktor am Klinikum. Der Anästhesist ist selbst langjährig erfahrener Hubschrauber-Notarzt und glücklich über die Stationierung von Christoph 8 am Klinikum, das exzellent ausgebildete Ärzte vorhalte und als überregionales Notfallkrankenhaus vom Hubschrauber profitieren würde. Bei Schwerstverletzten und Kranken gebe es eine enge Verzahnung zischen dem präklinischen und klinischen Bereich. Parallel zum Jubiläum gab es für rund 100 Notärzte am Samstag den "Lüner Notfalltag 2019" als Fortbildungsveranstaltung.© Foto Beuckelmann
Dankbar überreichte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns (l.) dem leitenden Hubschrauberarzt Stefan Unterbusch (r.) eine Box mit Süßigkeiten. Darüber freute sich auch Landrat Michael Makiolla (M.), der als Schirmherr eine Rede hielt und sich beim Team von Christoph 8 und allen Akteuren des Rettungswesens im Kreis Unna bedankte für ihren bürgernahen Einsatz.© Foto Beuckelmann
45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag, 31. August, hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren. Nur Christoph 8 fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.© Foto Beuckelmann
Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Im Mittelpunkt stand aber der „Gelbe Engel“.© Foto Beuckelmann
„Das Jubiläum bedeutet, dass 45 Jahre lang viele Menschen gerettet worden sind aus schwierigen Lagen, aus schwierigen Unfallsituationen und dass viele Menschenleben diesem diesem Hubschrauber zu verdanken sind“, sagte Landrat Michael Makiolla und bedankte sich als Schirmherr beim ADAC, der im Auftrag des Kreises Unna und einiger anderer Städte und Kreise 2005 die Aufgabe des Hubschrauber-Betriebes übernommen hat. Zudem bedankte sich der Landrat beim Klinikum, des Rettungswesens und der Hilfsorganisationen für ihren bürgernahen Einsatz.© Foto Beuckelmann
© Foto Beuckelmann
45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag, 31. August, hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren. Nur Christoph 8 fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.© Foto Beuckelmann
45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag, 31. August, hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren. Nur Christoph 8 fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.© Foto Beuckelmann
Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Im Mittelpunkt stand aber der „Gelbe Engel“.© Foto Beuckelmann
Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Im Mittelpunkt stand aber der „Gelbe Engel“.© Foto Beuckelmann
Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Hier wurde der Intensiv-Transportwagen gezeigt.© Foto Beuckelmann
Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Im Mittelpunkt stand aber der „Gelbe Engel“.© Foto Beuckelmann
Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Im Mittelpunkt stand aber der „Gelbe Engel“.© Foto Beuckelmann
45 Jahre „Christoph 8“: Mit einem Tag der offenen Tür feierten am Samstag, 31. August, hunderte Menschen das Jubiläum. An der Luftrettungsstation am Klinikum St.-Marien-Hospital konnten sie sich über die Leistungsfähigkeit des Hubschraubers, seines Teams, des Rettungswesens, örtlicher Hilfsorganisationen und der Polizei informieren. Nur Christoph 8 fehlte, da er ausnahmsweise am Segelflugplatz stationiert war und zwei Primäreinsätze hatte. Aber es gab ein Double zum Anfassen und zudem spektakuläre Rettungsübungen.© Foto Beuckelmann

Zudem bedankte sich der Landrat, der auch vor Weihnachten immer dem Team vor Ort für die Einsätze dankt, beim Klinikum, dem Rettungswesen und den Hilfsorganisationen für ihren bürgernahen Einsatz. Dankbar überreichte Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns dem leitenden Hubschrauberarzt Stefan Unterbusch eine Box mit Süßigkeiten und betonte, dass Christoph 8 zu den am meisten eingesetzten Hubschraubern zähle.

Tausenden Menschen das Leben gerettet

Prof. Dr. Wolfram Wilhelm, Ärztlicher Direktor am Klinikum Lünen und Jens Schwietring, ADAC-Regionalarzt, bestätigten, dass die Zahl der Einsatzanforderungen im oberen Drittel des Bundesdurchschnitts liege. In den 45 Jahren hat Christoph 8 rund 36.000 bis 45.000 Einsätze geflogen und tausenden Menschen das Leben gerettet.

Bei zwei detailgetreuen Übungen retteten und versorgten Feuerwehr, DLRG und das Team von Christoph 8 einen Patienten nach einem Tauchunfall. Auch eine technische und medizinische Rettung nach Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde gezeigt und ausführlich erklärt.

Einsatzkräfte standen Rede und Antwort

Ob Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, der Rettungsdienst-Zug des Kreises Unna, DLRG, Feuerwehr, Polizei und ADAC, an vielen Ständen konnten Einsatzkräfte befragt und Einsatzmittel begutachtet oder ausprobiert werden. Im Mittelpunkt stand aber der „Gelbe Engel“.

Fortbildung für rund 100 Notärzte

Notiz am Rande: Parallel zum Jubiläum des Rettungshubschraubers gab es für rund 100 Notärzte den „Lüner Notfalltag 2019“ als Fortbildungsveranstaltung.

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