Zusatzbusse im Lüner Schülerverkehr: Wie geht es nach den Ferien weiter?

Corona-Virus

Dichtes Gedränge in Schulbussen zu Corona-Zeiten hat nach den Sommerferien für Kritik gesorgt. Bis zu den Herbstferien sollten fünf zusätzliche Fahrten getestet werden. Wie geht es weiter?

Lünen

, 10.10.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dass sich die Schüler auf diese Weise in den Bussen drängen, soll mit zusätzlichen Fahrten vermieden werden.

Dass sich die Schüler auf diese Weise in den Bussen drängen, soll mit zusätzlichen Fahrten vermieden werden. © Guido Bludau

Fahrer, die aus der Verwaltung abgezogen wurden, um die Zusatzbusse zu lenken, waren Anfang September ein Thema. Genauso wie eine Knappheit bei den Fahrzeugen. Dementsprechend groß war die Zurückhaltung von Seiten der Verkehrsgesellschaft Unna (VKU) gegenüber den Zusatzbussen, die zu Schuljahresbeginn im Schülerverkehr eingesetzt wurden.

Um die Schüler vor dichtem Gedränge in den Schulbussen am Morgen zu schützen, so dass sie in Corona-Zeiten Abstand halten können, sind fünf zusätzliche Fahrten eingeführt worden. Die VKU hatte gehofft, dass sie zu den Herbstferien nicht mehr nötig seien, weil Schulen ihre Stundenpläne dahingehend anpassen, dass es versetzte Anfangszeiten gibt, so Verkehrsmanager Andreas Feld gewesen.

Busse fahren weiterhin

Offensichtlich hat sich die Lage am Morgen jedoch nicht entspannt. Fakt ist, dass die Linien C1, 109, C5 und 107 auch nach den Herbstferien in dieser Form weiter verkehren, so die VKU auf Anfrage. „Bisher sieht es so aus, dass diese Verstärkung auch Sinn macht“, sagt VKU-Sprecherin Inga Fransson.

Es gibt lediglich eine kleine Änderungen: Aktuell ist eine Fahrt der Linie 530 um 6.54 Uhr von Selm nach Lünen (Berufskolleg) von einem Solo- auf einen Gelenkbus geändert worden.

Auf die Frage, wie die VKU den Personal- und Fahrzeugmangel längerfristig managen möchte, ging sie nicht ein.

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