Erste Ermittlungen

Brandstiftung? Eine Million Euro Schaden nach Feuer in Barlo

Das Wohnhaus in Barlo ist seit dem Brand am Dienstag unbewohnbar. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund eine Million Euro. Die Ermittler haben einen ersten Verdacht zur Brandursache.
Das Wohnhaus ist seit dem Brand vom Dienstag unbewohnbar. © Sven Betz

Das Haus mit angrenzendem Malerbetrieb war am Dienstag in Brand geraten. Zeugen hatten gegen Mittag Rauch entdeckt, der aus dem hinteren Bereich des Hauses aufstieg. Die Feuerwehr war mit 88 Leuten im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Abend.

Ausgelöst wurde das Feuer vermutlich durch Brandstiftung. Davon jedenfalls gehen die Brandermittler derzeit aus.

Am Mittwoch dann hätten Brandermittler der Polizei zusammen mit einem von der Staatsanwaltschaft beauftragten Sachverständigen die Brandstelle untersucht, berichtet die Polizei auf Anfrage. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand brach das Feuer im Außenbereich des Wohnhauses aus. In dem betreffenden Bereich war laut Polizei Brennholz gelagert gewesen. Derzeit gehe man von fahrlässiger oder vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Ermittlungen dauerten an, berichtet die Kreispolizei.

An das Wohnhaus grenzt die Lagerhalle des Malerbetriebs, in der unter anderem Farben lagern. Nach Auskunft der Polizei wurde bei dem Feuer auch ein Teil der Halle beschädigt. Es sei sehr hoher Sachschaden entstanden, erste Einschätzungen gehen von rund einer Million Euro aus. Die Polizei bittet Zeugen, die am Dienstag gegen Mittag verdächtige Beobachtungen gemacht hätten oder sonstige Hinweise geben könnten, sich unter 02861-9000 zu melden.

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