Polizei im Kreis Borken

Fahrradkontrollwoche in Borken: Polizei ahndet weit über 100 Verstöße

Es gibt viele Verstöße auf dem Rad oder Pedelec, die „typisch“ sind, immer wieder begangen werden und dabei doch so gefährlich sind. Die Fahrradkontrollwoche der Polizei in Borken belegt das.
Fahrradfahren und nebenbei telefonieren? Keine gute Idee. Darum ahndet die Polizei derartiges Verhalten auch konsequent.
Fahrradfahren und nebenbei telefonieren? Keine gute Idee. Darum ahndet die Polizei derartiges Verhalten auch konsequent. © picture alliance/dpa

Was verkehrt läuft, zeigen die Zahlen: Fahren auf dem falschen Radweg oder durch die Fußgängerzone, das Handy beim Radeln nutzen – „typische“ Verkehrsverstöße, die Rad- und Pedelecfahrer auch im Raum Borken begehen. Dort hatte die Polizei jetzt eine Fahrradkontrollwoche organisiert.

Hintergrund: Immer noch passieren in der Region tagtäglich zu viele Unfälle, an denen Rad- oder Pedelecfahrer beteiligt sind, schreibt die Kreispolizeibehörde in einer Pressemitteilung.

Allein in diesem Jahr sind von Januar bis Ende Juli auf den Straßen des Kreises 411 Rad- und Pedelecfahrer verunglückt, wie die Polizei weiter mitteilt.

Schwerpunktaktion in Borken

Kräfte der Direktion „Gefahrenabwehr und Einsatz“ haben bei der aktuellen Schwerpunktaktion deshalb den Blick auf das Verhalten dieser Zielgruppen gerichtet. Denn wo sich Fehler vermeiden lassen, verringert sich logischerweise auch die Unfallgefahr.

Als „Geisterradler“ mit Rad oder Pedelec auf dem falschen Radweg unterwegs: 103 Mal haben die eingesetzten Beamtinnen und Beamten bei der aktuellen Aktion diesen Verstoß festgestellt. Darüber hinaus registrierten sie 23 Fahrten in einer Fußgängerzone und 18 Mal eine Nutzung des Handys beim Fahren.

148 Verstöße von von Radfahrenden

Insgesamt 48 Verstöße ahndeten die Kräfte auch die Fahrerinnen und Fahrern von Kraftfahrzeugen. Unter dem Strich schlagen sich in der Bilanz der Kontrollwoche in Borken 148 Verstöße von Radfahrenden nieder, 46 von Pedelecfahrern.

Der Kampf gegen die verhältnismäßig hohe Zahl von Rad- und Pedelecunfällen bildet einen Schwerpunkt für die Polizei im Kreis Borken. Neben zahlreichen präventiven Aktionen setzt sie auch auf Schwerpunktkontrollen wie die beschriebene und plant deren Fortsetzung.

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