Prozessauftakt vor dem Landgericht Münster: Dem heute 30-jährigen Thorsten W. wird vorgeworfen, am 17. Juli 2020 durch die Innenstadt gerast zu sein. Mehrere Menschen wurden verletzt sowie Autos und das Mobiliar einer Außengaststätte beschädigt. © Foto: Gunnar A. Pier
Raser in Coesfeld

Mordversuch? Thorsten W. (30) raste durch die Coesfelder Fußgängerzone

Zunächst war er nur nicht angeschnallt – doch kurz drauf gab es kein Halten mehr für Thorsten W. Um einer Polizeikontrolle zu entkommen, gab er am 17. Juli 2020 Gas und raste durch die Coesfelder Fußgängerzone – denn er hatte noch mehr zu verbergen als nur den fehlenden Gurt. Nun muss er sich vor dem Landgericht in Münster verantworten. Einer der Vorwürfe: versuchter Mord.

Zur Sache äußern will sich der 30-Jährige erst am dritten Verhandlungstag, doch was an jenem Freitagabend geschah, ist offenbar erschöpfend ermittelt und wurde von Polizisten bestätigt, die beim Prozessauftakt ihre Eindrücke schilderten. Demnach stand Thorsten W. gegen 19.15 Uhr mit seinem Fiat Punto, den er kurz zuvor für 230 Euro über Ebay-Kleinanzeigen gekauft hatte, an einer Ampel, als eine Streifenwagenbesatzung auf ihn aufmerksam wurde, weil er nicht angeschnallt war.

Ein Bild der Verwüstung

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