Daniel Niederhöfer (29) hat sich Ende September beide Fersen gebrochen. Seitdem kann er sich kaum noch bewegen. Treue Begleiterin ist Therapiehündin Whisper. © Peter Berger
Seltene Krankheit

Wenn die Knochen wie Glas sind – Borkener auf schwieriger Wohnungssuche

29 Jahre alt und schon Rentner sein müssen? – Daniel Niederhöfer zuckt mit den Achseln. „Ich tu‘ mich schwer damit“, sagt er. Niederhöfer hat von Geburt an ein Handicap, das im Wortsinn ein Gebrechen ist: die Glasknochenkrankheit.

Ende September hat er sich beide Fersen gebrochen, seine Füße sind gegipst und geschient. Niederhöfer liegt auf dem Bett, kann sich kaum bewegen, geschweige denn selbstständig auf die Toilette gehen. Überhaupt: gehen. Wie oft er sich schon etwas gebrochen hat, zählt Niederhöfer nicht mehr. Vor zwei Monaten war es so heftig wie noch nie: Er habe versucht, sich am Waschbecken abzustützen, und als er seinen Körper einen Augenblick nach hinten verlagert habe, da habe er es auch schon knacken gehört.

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