13-Jähriger ist der Liebling der Berlinale

"Midnight Special"

Die Berlinale hat einen neuen Liebling. Der 13-jährige Jaeden Lieberher ist der Star des amerikanischen Wettbewerbsbeitrags „Midnight Special“ – und glänzt als Außerirdischer.

BERLIN

von Patrick Wildermann

, 12.02.2016, 17:17 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Fototermin zu "Midnight Special" zeigen sich die Schauspieler Michael Shannon (v.l.), Jaeden Lieberher, Kirsten Dunst und Joel Edgerton. Der Film läuft auf der Berlinale im Wettbewerb.

Beim Fototermin zu "Midnight Special" zeigen sich die Schauspieler Michael Shannon (v.l.), Jaeden Lieberher, Kirsten Dunst und Joel Edgerton. Der Film läuft auf der Berlinale im Wettbewerb.

Die Berlinale war schon immer ein gutes Pflaster für die US-Independents. 2007 zum Beispiel war in der Nachwuchs-Reihe „Berlinale Forum“ ein schroffes, packendes Drama aus dem Hinterland zu entdecken, „Shotgun Shories“. Dessen Regisseur Jeff Nichols, Jahrgang 1978, hat seitdem eine ansehnliche Karriere gemacht, unter anderem mit dem Bunker-Drama „Take Shelter“.

Obskure Sekte

Jetzt ist Nichols zurück auf der Berlinale. Und zwar prominent im Wettbewerb, mit dem Sciencefiction-Thriller „Midnight Special“. Der Film erzählt von einem Jungen namens Alton (Jaeden Lieberher), mit dem etwas nicht stimmt. Von einer obskuren texanischen Sekte wird er für den Erlöser gehalten. Vom FBI als Bedrohung eingestuft und gejagt.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Diese Stars tummeln sich auf der Berlinale

Die 66. Internationalen Filmfestspiele haben am Donnerstag in Berlin bekommen. Zum Auftakt der Berlinale ließen sich viele Hollywood-Stars auf dem roten Teppich blicken.
11.02.2016
/
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
Beim Fototermin zu "Midnight Special" zeigen sich die Schauspieler Michael Shannon (v.l.), Jaeden Lieberher, Kirsten Dunst und Joel Edgerton. Der Film läuft auf der Berlinale im Wettbewerb. © Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin.© Foto: dpa
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Jurymitglied Brigitte Lacombe während der Pressekonferenz. Die Berlinale findet vom 11. · 21.02.2016 statt.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin, Fototermin "Hail, Caesar!". Fans warten vor dem Hintereingang des Hyatt auf die Schauspieler. Der Film läuft auf der Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
Fototermin von "Hail, Caesar!": Schauspielerin Tilda Swinton steht für Selfies mit Fans bereit. Der Film läuft auf der Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
Tilda Swinton bei ihrer Ankunft auf dem roten Teppich.© Foto: DPA
Vier als Ghostbusters verkleidete Filmfans posieren vor dem Berlinale-Palast.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Jurymitglied Lars Eidinger während der Pressekonferenz.© Foto: DPA
Tilda Swinton gibt bei ihrer Ankunft Autogramme.© Foto: DPA
Tilda Swinton auf dem roten Teppich auf ersten Tag der 66. Berlinale.© Foto: DPA
Tilda Swinton nimmt sich auf dem roten Teppich Zeit für die wartenden Fans.© Foto: DPA
Tilda Swinton auf der Pressekonferenz zum Film "Hail, Ceasar!". Der Film läuft auf der Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
Jurymitglieder (v.l.): Lars Eidinger, Präsidentin Meryl Streep (USA), Clive Owen (Großbritannien). Die Berlinale findet vom 11. bis 21.02.2016 statt.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin: George Clooney auf dem roten Teppich© Foto: DPA
66. Berlinale: Festivaldirektor Dieter Kosslick geleitet Jurypräsidentin Meryl Streep (USA) zum Fotocall.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Clooneys neuer Film läuft beid er Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Clooneys neuer Film läuft beid er Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Pressekonferenz zu "Hail Caesar!". Ethan Coen, Joel Coen (r).© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Eine Teilnehmerin mit einem Schiffchenhütchen macht während der Pressekonferenz ein Selfie.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin: Fototermin "Hail, Caesar!". Joel Coen und Ethan Coen (v.l.) kommen auf dem roten Teppich an.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Clooneys neuer Film läuft beid er Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin, Fototermin "Hail, Caesar!", Ankunft: Josh Brolin.© Foto: DPA
Die Jury-Präsidentin Meryl Streep und Lars Eidinger nach der Pressekonferenz.© Foto: DPA
George Clooney war bei der Pressekonferenz zu "Hail, Ceasar!" zu Scherzen auferlegt.© Foto: DPA
Die andere Seite der 66. Berlinale: Fotografen fotografieren die Jury.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Clooneys neuer Film läuft beid er Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele in Berlin, Fototermin "Hail, Caesar!", Ankunft: Josh Brolin.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Clooneys neuer Film läuft beid er Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
66. Internationale Filmfestspiele Berlin: Clooneys neuer Film läuft beid er Berlinale außer Konkurrenz.© Foto: DPA
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: DPA
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: DPA
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: DPA
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: DPA
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: DPA
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: DPA
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Die 66. Internationale Filmfestspiele in Berlin haben am Donnerstag begonnen, und gleich viele Hollywood-Größen in die Hauptstadt gelockt.© Foto: AFP
Schlagworte

Seine leiblichen Eltern – gespielt von Michael Shannon und Kirsten Dunst – tun alles, um das Kind vor den Verfolgern zu schützen. Alton, ein blasser, kränklicher Bursche, trägt dabei fortwährend eine blaue Schwimmbrille. Zum Schutz anderer allerdings. Denn bisweilen schießen gleißende Strahlen aus seinen Augen. Und die öffnen jedem, der es aushält, den Blick in eine fremde Welt.

Sciencefiction mit Kindertouch

Jeff Nichols’ eindringlicher Mix aus Paranoia-Krimi und Fantasy steht dabei in der Tradition großer amerikanischer Sciencefiction mit Kindertouch à la „Starman“ und natürlich „E.T.“. Eine Inspiration, die Nichols auf der Pressekonferenz in Berlin – mit seinen Stars Dunst und Shannon an der Seite – auch gern zugab.

Die andere war die Geburt seines eigenen Sohnes, der eines Tages krank wurde. Was den Regisseur mit der Urangst aller Eltern konfrontierte: „Es könnte alles passieren – ich hätte keine Kontrolle“.

Bessere Sphären für den Protagonisten

Immerhin, für seinen Protagonisten Alton geht die Sache gut aus. Der entschwebt zum Schluss in andere, bessere Sphären. Die sehen zwar aus wie ein nordkoreanischer Freizeitpark. Aber das verzeiht man dem Film gern. Darsteller Jaeden Lieberher – seit 2013 im Filmgeschäft und schon ganz Profi – lobte seinen Regisseur dafür mit den schönen Worten: „Jeff hatte wirklich eine Vision“.