Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

60 Prozent dagegen - Bürger lehnen das Sportstättenkonzept ab

CASTROP-RAUXEL Fast zwei Drittel aller Befragten Castrop-Rauxeler Bürger lehnen das Entwicklungskonzept der Stadt für Sportstätten ab. Das ist das Ergebnis einer nicht-repräsentativen RN-Umfrage mit über 900 Teilnehmern. Weitere Ergebnisse - und was die Stadt dazu sagt.

von Von Marc Stommer

, 19.02.2008

In unserer Umfrage meinen nur 28,3 Prozent: "Ja, das Konzept ist richtig." Weitere Zehn Prozent sind unentschlossen. Vor drei Jahren fiel der Startschuss für das Sportstätten-Entwicklungskonzept der Stadt Castrop-Rauxel. Sportplätze wurden verkauft, Anlagen geschlossen, dafür neue, moderne, mit dem Stadion an der Bahnhofstraße sogar multifunktionale Wettkampfstätten errichtet.

Letzter Akt soll die Schließung eines Platzes im Norden der Stadt sein. Die Kampfbahn Habichthorst wird hier hoch gehandelt. Dafür soll am Gänsebusch etwas Neues entstehen: Entweder die "kleine Lösung" mit einem Haupt- und einem Trainingsplatz oder die "große Lösung" mit zwei kompletten Spielfeldern.

"Die Leute wissen wahrscheinlich nicht, worum es geht - oder die Fragestellung war nicht eindeutig", meint Winfried Hetzel, scheidender Bereichsleiter Sport und Bäder bei der Stadtverwaltung, zu der Umfrage. "Im Grunde wird durch das Sportstättenentwicklungskonzept das, was da ist, erhalten bzw. modernisiert und renoviert. Der einzige Platz, der tatsächlich ersatzlos weggefallen ist, ist der Stadion-Nebenplatz", so Hetzel.

"Wenn das Konzept durchgezogen wird, können wir zufrieden sein"

Er sagt: "Wenn das Konzept durchgezogen wird, können alle zufrieden sein." Schließlich bekäme der Sportplatz Uferstraße in Ickern dann einen neuen Kunstrasenplatz mit voller Beleuchtung und die Plätze in Henrichenburg, Frohlinde und Rauxel würden in ihrem Bestand saniert. Ganz zu schweigen von der großen Lösung am Gänsebusch, die auch Hetzel favorisiert: "Durch einen Neubau ergeben sich immer viel mehr Möglichkeiten."

Im Rahmen der Umfrage haben die Ruhr Nachrichten Castrop-Rauxeler Bürgerinnen und Bürger auch gefragt, welchem Bundesligaverein ihre größten Sympathien gehören. Das Ergebnis dazu präsentieren wir am Mittwoch an dieser Stelle.

Lesen Sie jetzt