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A-Junioren des VfL: "Die Euphorie ist groß"

SCHWERTE Für die überkreislich spielenden Nachwuchskicker beginnt am kommenden Wochenende (9./10. Februar) die zweite Saisonhälfte. Die A-Junioren des VfL Schwerte durften als Tabellenführer der Bezirksliga 4 überwintern und peilen den Aufstieg an. Michael Dötsch sprach mit VfL-Trainer Detlev Murawski über die Erwartungen vor dem Start.

von Von Michael Dötsch

, 07.02.2008

Herr Murawski, am Sonntag (10. Februar) geht es in der Bezirksliga wieder los. Ist die A-Jugend des VfL Schwerte gerüstet?

Murawski: Ich glaube, wir sind sogar gut gerüstet. Das haben nicht zuletzt die Testspielergebnisse gegen höherklassige Mannschaften gezeigt. Wir haben gegen die erste Mannschaft des SV Geisecke 6:2 gewonnen, haben gegen den Westfalenligisten Erkenschwick nur 1:2 verloren und zuletzt gegen den Landesligisten Lüner SV mit 3:0 gewonnen. Diese Spiele haben gezeigt, dass die Mannschaft gut bestückt ist.

Wie bewerten Sie die Ausgangslage?

Murawski: Die Euphorie ist groß, auch wenn der Vorsprung an der Spitze sogar höher hätte sein können. Aber die letzte Niederlage vor der Winterpause hat die Mannschaft sich selbst zuzuschreiben. Da hat die Einstellung nicht gestimmt. Ich denke aber, so etwas wird nicht wieder vorkommen.

"Natürlich ist der Aufstieg das Ziel"

Das heißt, es gibt mittlerweile ein klares Bekenntnis zum Aufstieg als Saisonziel?

Murawski: Ja natürlich geben wir den Aufstieg als Ziel aus - wir sind schließlich Tabellenführer. Aber selbst wenn wir am Ende Zweiter oder Dritter werden sollten, haben wir als Aufsteiger eine gute Saison gespielt. Aber ich sage es nochmal: Die Jungs können es. Aber sie müssen es jeden Sonntag wieder neu beweisen. Aber wenn wir an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, braucht man eigentlich keine große Angst zu haben.

Am Sonntag geht es zunächst gegen den Tabellenvierten Herbern - eine machbare Aufgabe?

Murawski: Ich warne vor Herbern, das ist ein unangenehmer Gegner. Und auch vor dem Gegner danach, Arminia Bochum. Gegen die haben wir im Hinspiel verloren. Aber es ist ganz wichtig für uns, gut aus den Startlöchern zu kommen.

Was hat sich personell in der Winterpause getan?

Murawski: Mit Sebastian Werner ist ein neuer Spieler vom TSC Eintracht Dortmund gekommen, der mir bisher sehr gut gefallen hat. Ein weiterer Neuzugang ist Matthias Wieczorek aus Bönen, der leider aber noch nicht spielberechtigt ist.

Ist der Kader damit nicht fast schon zu groß?

Murawski : Deshalb werde ich vier oder fünf Spieler abgeben. Sie werden zwar weiter bei uns trainieren, aber sonntags in der A2-Jugend spielen. Unabhängig davon trainiert der eine oder andere Spieler, der nach der Saison in den Seniorenbereich aufrückt, schon mal sporadisch bei der ersten Mannschaft mit. Da funktioniert die Kooperation mit Kiki Kneuper ganz hervorragend.

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