Abschied vom Bergbau
Halterner Zeitung Ende des Bergbaus

Abschied vom Schwarzen Gold

1000 Jahre lang wurde in NRW Steinkohle gefördert. Und nichts hat diese Region so geprägt, wie der Bergbau. Am 21. Dezember endet diese Ära. Wir begleiten die letzten drei Monate des deutschen Steinkohle-Bergbaus.

Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Wulfen 1/2 haben Rodungsarbeiten begonnen. Sie sind der Auftakt zur Erschließung eines neuen Industrieparks.

Ein Duo machte den Lippramsdorfern zu Weihnachten ein besonderes Geschenk. Dieses Geschenk hat eine schöne Leuchtkraft, besitzt aber nur ein kurzes Haltbarkeitsdatum. Von Elisabeth Schrief

Der Bergbau hat sich 2015 aus Lippramsdorf zurückgezogen. Aber noch immer ist unklar, was aus dem Betriebsgelände nahe Burg Ostendorf werden soll. Dort liegt alles brach und verkommt. Von Elisabeth Schrief

Auf reichlich Fördermittel hofft die Stadt, um die Kosten für die IGA 2027 und das Projekt „Emscher Nordwärts“ finanzieren zu können. Jetzt hat das Land die erste Finanzspritze bewilligt. Von Oliver Volmerich

Die Big Band Dorsten nahm auf der ehemaligen Zeche Fürst Leopold am Tag der ausgefallenen „Extraschicht“ zwei Videos auf. Darunter auch eine besondere Version des „Steigerlieds“. Von Michael Klein

Corona-Schutzmasken gibt es viele, aber diese sind besonders. Sie wurden aus dem Stoff der Grubenhemden gefertigt. Der Dorstener Bergbauverein schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe.

Langeweile in Corona-Zeiten? Ab Sonntag (17. Mai) ist zum Beispiel der Besuch des Industriedenkmals Maschinenhalle Fürst Leopold wieder ein attraktives Ziel für den Sonntagsspaziergang.

Erinnerungen an die Bergbau-Ära sind im Bergmannmuseum an der Bahnstraße gesammelt. Das Multikulturelle Forum zieht zum Jahresende aus. Die Zukunft des Museums ist damit ungewiss. Von Magdalene Quiring-Lategahn

Der künstlerischer Nachlass von Tisa von der Schulenburg, Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten, findet bald eine neue Heimat in Dorsten: Das Tisa-Museum steht kurz vor der Eröffnung.

Die Bergbaugeschichte ist gut erforscht. Meist aus der Perspektive der Bergmänner oder der Koker. Jetzt versuchen Künstler, die Leistung der Bergarbeiter-Frauen zu beleuchten. Von Holger Bergmann