Acht Infizierte im Zentral-OP: Uniklinik Münster schließt sieben OP-Säle

Coronavirus

Die Uniklinik Münster hat mehrere OP-Säle geschlossen, weil sich acht Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert haben. Weitere Mitarbeiter werden getestet und befinden sich in Quaratäne

Münster

, 05.11.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Acht Mitarbeiter im Zentral-OP der Uniklinik Münster sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Klinikum hat deswegen sieben OP-Säle geschlossen und etliche Angestellte in Quarantäne geschickt.

Acht Mitarbeiter im Zentral-OP der Uniklinik Münster sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Klinikum hat deswegen sieben OP-Säle geschlossen und etliche Angestellte in Quarantäne geschickt. © E.Deiters-Keul

Im Bereich des Zentral-OP des Universitätsklinikums Münster (UKM) haben sich mehrere Mitarbeiter mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert. Das teilte das Klinikum am Donnerstag mit. Deswegen schließe das UKM mit sofortiger Wirkung sieben Operationssäle. So sollen Patienten und Beschäftigte geschützt werden.

Bei den Betroffenen handele es sich demnach um acht Personen aus verschiedenen Berufsgruppen. Alle Beschäftigten im Zentral-OP, die mit diesen Personen in Kontakt gekommen sind, bekämen nun einen Abstrich auf das SARS-CoV-2-Virus. Auch seien sie zu Quarantänezwecken aus dem Dienst genommen worden, bis sie zwei Mal negativ getestet wurden.

Geplante OPs werden abgesagt

Gleichzeitig wurden vorsorglich sieben Operationssäle voraussichtlich für zwei Wochen geschlossen. Durch die Schließung der Operationssäle müssten einige geplante Eingriffe abgesagt werden. Das UKM konzentriere sich damit auf medizinische Notfälle.

Ein gute Nachricht liefert das UKM auch noch: Zum jetzigen Zeitpunkt könne eine Gefährdung von Patienten ausgeschlossen werden.

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