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Depression auch im Alter therapierbar

18.02.2008

Ahaus "Depressionen im Alter" lautet das Thema einer Informationsveranstaltung am Montag, 25. Februar, 19.30 Uhr, in der Villa van Delden. Im Rahmen der Projektarbeit für ein selbständiges Leben im Alter lädt der Sozialdienst katholischer Frauen dazu alle Interessierten ein. Dr. Gerd Greiving, Oberarzt im Lukas-Krankenhaus Gronau, wird einen umfassenden Überblick über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten von Depressionen geben.

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Nicht immer ist die Ursache für das Auftreten einer Depression erkennbar. Gerade im Alter wird sie aber häufig begünstigt oder hervorgerufen durch den Rückzug aus dem Beruf und den Verlust von sozialen Kontakten. Einbußen im gesundheitlichen Bereich, mangelnde Bestätigung sowie ein Ortswechsel mit Aufgabe des vertrauten sozialen Umfeldes sind weitere Risikofaktoren für eine Depression.

Depressionen beginnen vielfach schleichend und gehen bei älteren Menschen häufig mit körperlich erlebten Symptomen einher. Entsprechend schwierig ist die Diagnose. Dabei kann der Krankheitsverlauf mit einer frühzeitig einsetzenden Behandlung deutlich verkürzt werden. Depressionen lassen sich sowohl mit Methoden der Psychotherapie als auch medikamentös behandeln. Das SkF-Projekt der ehrenamtlichen Unterstützung will dazu beitragen durch eine regelmäßige Kontaktpflege der Isolierung und Vereinsamung älterer Menschen entgegenzutreten und die Entstehung einer Depression vorzubeugen.

Nähere Infos bei Angelika Litmeier, Tel. 95 23 21.

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