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Krebs bei Kindern: "Keine Häufungen"

26.02.2008

Ahaus/Heek/Legden "Keine auffälligen Häufungen von Krebs- und Leukämieerkrankungen" hat die Ausweitung des Beobachtungszeitraums in den Städten Ahaus, Gronau und Umgebung auf die Jahre 1991 bis 2005 ergeben. Das geht aus der Auswertung des Krebsregisters NRW hervor, die jetzt den zuständigen Fachausschüssen des Landtags in Düsseldorf vorgelegt worden ist. Demnach sind in der Stadt Ahaus während des erweiterten Zeitraums acht Krebsfälle bei Kindern unter fünf Jahren festgestellt worden (Gronau: sieben). Der "Erwartungswert", der auf den Meldungen aus dem übrigen Regierungsbezirk von Münster beruht, lag bei 8,6 Fällen (9,0). Vier der beobachteten Fälle betrafen Leukämieerkrankungen (Gronau ebenfalls vier), erwartet wurden 3,2 Fälle (3,3).

In den Gemeinden Heek und Legden wurden je zwei Krebsfälle im Untersuchungszeitraum festgestellt, zu erwarten waren rechnerisch für Heek zwei und für Legden 1,4 Fälle. Die Zahl der Leukämieerkrankungen lag in beiden Gemeinden unter zwei.

Empfohlen wird für die Zukunft jedoch ein "langfristiges Monitoring" der Erkrankungszahlen in den Orten, die in unmittelbarer Umgebung von Atomanlagen wie in Ahaus liegen. mel

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