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Mehr blieben über Nacht

Ahaus Ahaus ist eine Reise wert. Dieser Meinung waren im vergangenen Jahr mehr Menschen als zuvor. Doch nicht nur die Zahl der Gäste hat im Vergleich zu 2006 zugelegt, auch bei den Übernachtungen ist ein deutliches Plus zu verzeichnen.

25.02.2008

Ein Rekordjahr liegt hinter der Stadt: 33 188 Besucher haben sich im vergangenen Jahr auf den Weg gemacht, um den Charme der Stadt an der Aa für sich zu entdecken. Die höchste Zahl, die die Statistiker des Landesamts für Datenverarbeitung und Statistik NRW in den bis 1990 zurückreichenden Daten über die Beherbergung im Reiseverkehr in Nordrhein-Westfalen verzeichnet haben. Damals waren rund 16 400 Menschen gekommen. Nach und nach steigerte sich ihre Zahl bis 1999 auf 27 950, um dann nach kurzzeitigem Rückgang 2006 auf 30 624 zu klettern.

Anstieg um 8,4 Prozent

Nun ist die Zahl der Gäste in Ahaus im vergangenen Jahr um 8,4 Prozent im Vergleich zu 2006 angestiegen, während die Hoteliers im Kreis Borken durchschnittlich ein Plus von 7,7 Prozent verbuchen konnten.

Was die Betreiber der - wie im Vorjahr - zehn Beherbergungsbetriebe noch mehr freuen dürfte: Mehr Übernachtungen waren zu verbuchen - und ließen ihren Umsatz steigen. Mit 59 923 Übernachtungen schlummerten Touristen 5953 mal häufiger als 2006 in einem der 533 Betten in Ahaus und Umgebung - eine Zunahme um elf Prozent. Zum Vergleich: Im gesamten Kreis Borken lag das Plus bei 7,4 Prozent, im gesamten Münsterland lediglich bei 2,8 Prozent.

Bessere Auslastung

Ein weiterer Grund zur Freude für die Hoteliers: Leicht zugelegt hat mit 31 Prozent (2006: 28,2 Prozent) ebenfalls die durchschnittliche Auslastung der in den Betrieben angebotenen Betten. Allerdings fanden nur geringfügig mehr Gäste aus dem Ausland als 2006 den Weg in die Stadt im Westmünsterland. Ihre Köpfe auf den Ahauser Kissen betteten 6744 ausländische Besucher - 78 mehr als im Vorjahr. Weiterhin zählten die Statistiker aus Düsseldorf 12 600 Übernachtungen von Besuchern, die außerhalb der Landesgrenzen zu Besuch nach Ahaus kamen, was eine Zunahme von 0,8 Prozent bedeutet. Die mittlere Aufenthaltsdauer blieb mit 1,8 Tagen bei allen Gästen und 1,9 Tagen bei ausländischen Besuchern weiterhin stabil. kh

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