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Schüler mögen's eisig

Ahaus Hand in Hand ziehen Anna Oelerich, Marina Clasen und Theresa Holtmann ihre Runden auf dem Eis, eine nach der anderen. Ihre Gesichter sind vor Kälte gerötet, aber sie strahlen: Unterricht, der Spaß macht - keine Frage.

06.02.2008

Schüler mögen's eisig

<p>Verwaltungsdirektor Hermann Kühlkamp (Stadt Ahaus), Iris Hoge (Busunternehmen), Maria Engels (Tobit) und Bürgermeister Felix Büter (v. l.) begaben sich mit den Pestalozzi-schülern aufs Glatteis der StattAlm.</p>

Auf dem eisigen Rechteck der StattAlm ist eine Menge los an diesem Mittwochvormittag, aber die drei Freundinnen aus der Klasse 9c der Canisiusschule haben keine Probleme, ihre kleine Reihe durch die Menge zu manövrieren. "Das hilft beim Gleichgewicht halten", erklärt Theresa, und Anna ergänzt lachend: "Ist auch nicht so peinlich, wenn wir fallen, dann alle". Ein paar Meter weiter gleiten drei Freundinnen von der Pestalozzischule zusammen übers Eis - in der Mitte einen Skating-Pinguin, der den Anfängern bei ihren ersten Schritten hilft. Viel schneller unterwegs sind da schon Kai Woltering, Niclas Schemmick und Fabian Herbers aus der Klasse 8a des AHG. Das erste Mal stehe er auf Schlittschuhen, meint Fabian Herbers. Und? "Ist etwas zu klein hier," zeigt er hohen Bewegungsdrang.

Perfekte Organisation

Olivia Wetter (Canisiusschule) und Carsten Nieberg (AHG) stehen an der Bande. Voll des Lobes sind die beiden Sportlehrer über das Angebot: Die Schüler seien in Bewegung und begeistert, die Organisation sei perfekt...

Eislaufen statt Sportunterricht in der Halle: 3014 Schülerinnen und Schüler erleben das in den zwei Wochen, wie Maria Engels vom Unternehmen Tobit.Software bilanziert: "Alle Grundschulen sind dabei." Verwaltungsdirektor Hermann Kühlkamp sowie Bürgermeister Felix Büter sind in die "StattAlm" gekommen - und blicken in allseits begeisterte Gesichter. "Ich muss zugeben, erst war ich skeptisch, ob das wohl der Renner wird", gibt Kühlkamp freimütig zu. "Aber bei dem Kollegen, der die Termine koordiniert hat, standen die Telefone nicht still, nachdem wir die Schulen angeschrieben hatten."

Tolles Zusammenspiel

"Das war ein tolles Zusammenspiel der Kräfte, das ist nicht selbstverständlich", betont Bürgermeister Felix Büter mit Blick auf das Engagement von Tobit und der Firma Hoge, die unentgeltlich den Schülertransport sicherstellt. So könne die Stadt ihren Schülern etwas Besonderes bieten. Und die wissen das zu würdigen, wie Maria Engels erzählt: "Am Ausgang hat man den schönsten Job: Da heißt es immer ganz fröhlich Dankeschööön!" ewa

Schüler mögen's eisig

<p>Sportunterricht auf dem Eis: Das dürfen in diesen Tagen über 3000 Schülerinnen und Schüler aus Ahaus erleben dank der <p></p> "StattAlm" der Firma Tobit.Software. Anna, Marina und Theresa genießen die Sportstunde... MLZ-Fotos (2) Winter-Weckenbrock</p>

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