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Wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt...

01.02.2008

Ahaus "Wir wünschen uns Kinder, aber..." - 27 interessierte und betroffene Frauen und Männer trafen sich beim GKF-Gesundheit für Kind und Familie (ehemals Familienzentrum am Ahauser Krankenhaus). Nach einem kurzen Überblick über Möglichkeiten und Grenzen der Medizin durch die Gynäkologenpraxis Dr. Harnacke aus Gescher widmete sich der Abend besonders der psychosomatischen Seite der ungewollten Kinderlosigkeit.

Andrea Jansen referierte über die psychischen Reaktionen nach der Diagnosemitteilung und während der Sterilitätsbehandlung. Trauer, Wut, Angst, Schuldgefühle und Hilflosigkeit wechseln mit Hoffnung und Zuversicht nach Therapiebeginn. Nach jedem Behandlungsschritt beginne das große Warten: "Wird es dieses Mal klappen? Werde ich diese Mal schwanger?" In dieser Zeit sei die seelische und körperliche Anspannung oft groß. Mitunter leide die Partnerschaft unter einer länger andauernden Kinderwunschbehandlung.

Es beginne eine Negativspirale: Freundschaften und Kontakte werden gemieden, das Paar zieht sich mit seinen Problemen immer mehr zurück. Um aus dieser Spirale herauszukommen, bieten Andrea Jansen und Ulrike Speit vom GKF nun eine begleitete Selbsthilfegruppe an.

Unter dem Motto "Zusammen ist man weniger allein" bietet die Gruppe Halt und Stütze. Durch Gespräche und Austausch mit anderen Betroffenen, Körper- und Entspannungsarbeit können die Frauen und Männer Unterstützung auf ihrem Weg erhalten oder Lebensziele neu definieren. Alle Teilnehmer, einige aus Velen, Steinfurt, Hamminkeln und Gladbeck, waren an einer Selbsthilfearbeit sehr interessiert.

Weitere Informationen unter Tel. (0 25 61) 99 19 99 beim GKF, Ansprechpartnerin Ulrike Speit.

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