Aktivitäten und Tipps: 13-mal gute Laune trotz Corona

Das Leben zu Hause

Statt toller Veranstaltungstipps gibt es von Coolibri.de jetzt ein paar Ideen, wie ihr die erzwungene Zeit zuhause am besten rumbringen könnt - ob produktiv oder kreativ.

NRW

von Konrad Bender

, 31.03.2020, 11:41 Uhr / Lesedauer: 5 min
Langweilig?

Langweilig? © William Moreland (Unsplash)

Dieser Artikel erschien zuerst auf coolibri.de. Mehr Tipps für Freizeitaktivitäten gibt es auf coolibri.de.

1. Informiert sein und vernünftig bleiben

Gerade bei einer Krankheit, die sich so rasend schnell verbreitet und gleichzeitig noch so wenig erforscht ist, können sich die Handlungsempfehlungen von Tag zu Tag ändern. Deshalb ist es für jeden wichtig, sich informiert zu halten. Wichtige Kanäle sind dafür das Bundesministerium für Gesundheit, das Robert-Koch-Institut oder die NRW-Landesregierung - aber natürlich auch Nachrichtenportale wie dieses hier!

Aktivitäten und Tipps: 13-mal gute Laune trotz Corona

© Glenn Cartsens Peters (Unsplash)

Außerdem gilt: Bleibt vernünftig. Klar ist es ärgerlich, wenn das Konzert eurer Lieblingsband ausfällt oder verschoben wird. Aber in diesen Zeiten muss man halt ein bisschen zurückstecken und das werden wir alle schon irgendwie aushalten. Denkt immer daran, dass es nicht nur darum geht, euch selbst zu schützen, sondern auch andere. Das bringt uns gleich zum nächsten Punkt.

2. An andere denken

Herz zeigen ohne Körperkontakt? So einfach geht’s!

Herz zeigen ohne Körperkontakt? So einfach geht’s! © Kelly Sikkema (Unsplash)

Ja, rund 80 Prozent der Corona-Infektionen verlaufen mild. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass eine von fünf Infektionen schweren Einfluss auf die Gesundheit der kranken Person hat. Deshalb müssen wir alle dafür sorgen, dass die Infektionsrate so langsam wie möglich steigt – auch und gerade dann, wenn man vielleicht nicht selbst zur Risikogruppe gehört. Die selbstauferlegte Isolation ist da schon ein guter Schritt.

Ihr könnt aber noch mehr: Wenn ihr zum Beispiel von gefährdeten Nachbarn in eurem Haus wisst, könnt ihr deren Einkäufe übernehmen, damit sie nicht mit so vielen Menschen in Kontakt kommen. Dazu hängt ihr einfach einen Zettel mit eurem Namen und eurer Handynummer ins Treppenhaus und könnt so ohne persönlichen Kontakt die Einkäufe erledigen. Die werden dann wiederum vor der Tür der jeweiligen Nachbarn abgestellt und ein Infektionsrisiko so minimiert. Diese Idee trendete erstmalig am 11. März auf Twitter unter #nachbarschaftschallenge und wir finden das sehr gut. Auf dem Blog „Soziale Arbeit Digital“ findet ihr mittlerweile verschiedene Vorlagen zum Selbstausdrucken.

3. Streamen, was das Zeug hält

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© Glenn Carstens Peters (Unsplash)

Falls euch eure zahllosen Sozialkontakte sonst immer vom Medienkonsum ohne Reue abgehalten haben, ist jetzt eure Zeit gekommen! Ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa hocken und streamen, was das Zeug hält. Diese eine Serie, von der ihr schon ewig behauptet „ja, die wollte ich noch gucken“? Jetzt ist der Moment! Ein kompletter Harry-Potter-Marathon? Kein Problem! Gebt euch der kunterbunten Welt hinter dem Bildschirm mit Haut und Haar hin.

4. Sport zuhause machen

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© Form (Unsplash)

Gerade dann, wenn man die ganze Zeit in den eigenen vier Räumen hängt, ist Bewegung wichtig – auch, wenn die Möglichkeiten in der eigenen Wohnung natürlich sehr eingeschränkt sind. Nicht jeder hat einen Heimtrainer oder eine Ruderbank zuhause. Aber auch ohne große Geräte lässt sich ein wenig Sport zuhause erledigen. Die besten Tipps und Übungen gibt es bei Fit mit Caro!

Grundsätzlich gilt natürlich: Krafttraining lässt sich beispielsweise auch mit Eigengewicht erledigen (Liegestütze, Sit-Ups, Burpees etc.), alternativ bietet sich Yoga als entspannender und gleichzeitig fordernder Ausgleich zum Rumhocken an. Unter anderem auf YouTube findet ihr zahlreiche Videos mit entsprechenden Übungen und wer weiß – vielleicht bietet euer Yoga-Studio ja auch eine Skype-Session an?

5. Podcasts und Hörbücher finden

Wer beim Podcasthören nicht so viel Spaß hat, macht was falsch...

Wer beim Podcasthören nicht so viel Spaß hat, macht was falsch... © Bruce Mars (Unsplash)

Spätestens 2020 sollte auch der letzte Jockel mitbekommen haben, was ein Podcast ist. Und dass es davon ziemlich viele gibt. Vielleicht findet ihr ja jetzt endlich die Zeit, alle, aber wirklich auch alle Folgen eures Lieblingspodcasts zu hören, den ihr erst vor drei Monaten entdeckt habt, den es aber schon seit vier Jahren oder so gibt. Oder aber, wenn euch der Sinn nach einem zusammenhängenden Narrativ steht, ihr begebt euch via Hörbuch in fremde Welten und Schicksale. Dafür könnt ihr entweder ein Konto bei einem einschlägigen Online-Hörbuch-Anbieter anlegen – oder aber, ihr nutzt einfach euer Spotify-Konto. Auf der Musik-Streaming-Plattform findet ihr nämlich auch zahlreiche Hörbücher und Hörspiele.

Im Coronavirus-Podcast gibt es täglich einen guten Überblick der Lage in Dortmund und im Kreis Unna.

6. Den Kleiderschrank ausmisten

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„Aufräumen“ steht sicher bei vielen Leuten auf der ewigen To-Do-Liste. Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, um zum Beispiel den eigenen Kleiderschrank auszumisten. Zumal trotz allem der Frühling schon in den Startlöchern steht. Also, mistet aus, was das Zeug hält. Welches Teil habt ihr den ganzen Winter über nicht getragen? Weg damit. Was habt ihr Ende des letzten Sommers gedanklich eigentlich schon ausgemottet, hängt aber immer noch im Kleiderschrank? Raus. Und wenn die Sachen zu schade zum Wegschmeißen sind, dann bereitet sie schon mal für den nächsten Flohmarkt vor – aber Achtung, das kann vielleicht noch eine Weile dauern.

7. Brettspiele ausprobieren

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© MorningbirdPhoto (Unsplash)

Nun kann es natürlich sein, dass ihr die Isolation nicht ganz alleine verbringt, sondern mit eurer Familie, eurem Partner oder eurer WG. Wenn ihr euch also etwas sozialer ausleben wollt, dann greift doch einfach zu einem Brettspiel – gesetzt den Fall, ihr habt welche zuhause. Das Konzept „Brettspiel“ birgt aber wieder ganz eigene Vorteile und Risiken. Vorteil: Mit einem guten Brettspiel kriegt eine größere Gruppe an Menschen im besten Fall einen größeren Zeitraum unterhaltsam und spaßig gefüllt. Nachteil: Sollten möglicherweise schlechte Verlierer, oder noch schlimmer, schlechte Gewinner in eurer Gruppe sein, hängt schnell der Haussegen schief. Da muss man sich schon gut kennen.

8. Sozialkontakte halten

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Die vermutlich größte Herausforderung in der Isolation ist der fehlende Kontakt zu anderen Leuten. Der Mensch ist und bleibt nun mal ein soziales Wesen und möchte sich austauschen. Klar, den direkten Kontakt mit Freunden kann nichts ersetzen, aber wir erleben zurzeit auch einfach eine Ausnahmesituation. Das soll euch aber nicht davon abhalten, mithilfe der modernen Technik den Austausch mit Freunden und Verwandten zu suchen. Ob per Skype, WhatsApp. E-Mail oder ganz klassisch per Telefon: Schwatzt mit euren Liebsten und haltet euch gegenseitig auf dem Laufenden. Vielleicht sucht ihr sogar mal wieder den Kontakt zu alten Freunden, von denen ihr schon eine ganze Weile nichts gehört habt. In den meisten Fällen lohnt es sich! Und Vereinsamung ist ein nicht zu unterschätzendes Problem.

9. Endlich mal Bücher lesen

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Seien wir mal ehrlich: Wann kommt man heutzutage noch dazu, sich so richtig in Büchern zu verlieren? Also, außer vielleicht im Urlaub. Auch dafür habt ihr jetzt Zeit. Einige notorische Bücherkäufer haben sogar einen Stapel der Schande zuhause, also ungelesene Bücher, die man in den nächsten Wochen abarbeiten kann. Und wenn ihr wider Erwarten keine ungelesenen Bücher zuhause haben solltet, dann kauft euch doch einfach E-Books. Das geht tatsächlich auch bei vielen lokalen Buchhandlungen, sodass ihr den damit auch noch unterstützt. Und wenn ihr zusätzlich nicht wisst, was ihr denn überhaupt lesen sollt: Gerade unbekanntere Autoren leiden besonders darunter, dass ihnen durch ausfallende Lesungen Einnahmen wegbrechen. Da kann man sein Geld gleich doppelt gut investieren.

10. Musik zu Hause hören

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Wann habt ihr das letzte Mal ein Musikalbum gehört, von vorne nach hinten. Also, richtig gehört, ohne noch nebenbei zu kochen, zu putzen, zu arbeiten oder sonst was. In Zeiten von medialer Dauerbeschallung und Immerverfügbarkeit mag das ziemlich archaisch klingen und ja, auch wir sind nicht davor gefeit, selbst beim Serienglotzen nebenbei aufs Handy zu schauen. Aber wenn man sich so richtig auf ein Musikalbum einlässt, kann das eine ziemlich spannende und verrückte Erfahrung sein. Vor allem bei Konzept-Alben (beispielsweise „Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd, „The ArchAndroid“ von Janelle Monáe oder auch das großartige „Le Frisur“ der Ärzte) macht sich das bemerkbar.

11. Sich weiterbilden

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© Big Brain Time (LinkedIn)

Nur weil ihr die ganze Zeit zuhause rumhängt, müsst ihr ja nicht gleich geistig und körperlich verkümmern. Dank der wunderbaren Erfindung des Internets seid ihr ja trotzdem mit der Welt verbunden – und habt mannigfaltige Optionen zur Weiterbildung und Inspiration zur Auswahl. Zum Beispiel könnt ihr euch einen TED-Talk nach dem anderen reinfahren. Diese Konferenzbeiträge übersteigen nur selten die 20-Minuten-Marke und sind thematisch kaum einzugrenzen. Es gibt Talks darüber, wie ihr bessere Gespräche führen könnt, Talks über den Umgang mit dem Tod, Talks übers Musikmachen. Über fast alles halt. Aber auch abgesehen davon bietet euch das Rabbit Hole YouTube ungeahnte Möglichkeiten der Weiterbildung. Heimwerker-Tutorials, Kochsendungen, Yoga Workshops, Bastelkurse…was immer ihr wollt!

12. Frühjahrsputz in Angriff nehmen

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Ja, was soll man dazu noch groß sagen? Auch und vielleicht sogar gerade in der Quarantäne gilt es, die eigenen vier Wände in Ordnung und sauber zu halten. Es wäre jetzt also der perfekte Zeitpunkt für so einen richtig schönen Frühjahrsputz. Ja, auch mit Fenstern und wenn ihr es auf die Spitze treiben wollt, dann räumt ihr auch alles aus den Schränken und Regalen raus und wischt dahinter. Und auch auf den Schränken und den Küchenschränken. Einfach überall.

13. Kreativ werden

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© Steve Johnson (Unsplash)

Vielleicht beschert euch die erzwungene Auszeit ja auch einen kleinen kreativen Schub. Wenn euch wirklich langweilig sein sollte, greift doch einfach mal zu Stift und Papier. Oder zum Pinsel. Oder ihr bastelt was. Möglicherweise seid ihr auch eher schreiberisch begabt und lebt euch mit ein paar Kurzgeschichten oder Gedichten aus. Alternativ werft ihr euch die Schürze um und erschafft kunterbunte und vor allem leckere Backkunstwerke. Was auch immer ihr macht, werft euch mit Leib und Seele hinein und verleiht eurer Kreativität Ausdruck.

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