Alicia Keys widmet emotionalen Grammy-Auftakt dem Gedenken an Kobe Bryant

Basketball-Legende tot

Der Auftakt der Grammy Awards stand im Zeichen der Nachricht vom Tod der Basketball-Legende Kobe Bryant. „Wir verspüren gerade wahnsinnige Traurigkeit“, sagte R&B-Star Alicia Keys.

Los Angeles

27.01.2020, 07:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alicia Keys widmet emotionalen Grammy-Auftakt dem Gedenken an Kobe Bryant

Alicia Keys ehrte bei der Verleihung der diesjährigen Grammy Awards im Staples Center den verstorbenen Basketballspielers Bryant, der im Hintergrund auf einer Leinwand zu sehen war. Der ehemalige Basketball-Superstar Bryant ist am 26.01.2020 bei einem Hubschrauberabsturz in Kalifornien tödlich verunglückt. © dpa

Unter dem Eindruck des überraschenden Todes von Basketball-Superstar Kobe Bryant stand am Sonntagabend in Los Angeles die Show zur 62. Verleihung der Grammy Awards.

„Hier sind wir alle, in der größten Nacht der Musik. Um ehrlich mit Euch zu sein, fühlen wir gerade eine wahnsinnige Trauer“, sagte Sängerin Alicia Keys, die als Moderatorin durch den Abend führte.

„Heute haben Los Angeles, Amerika und die Welt einen Helden verloren. Wir stehen hier, und unsere Herzen sind gebrochen, im Haus, das Kobe erschaffen hat“, sagte Keys bei der Veranstaltung im Staples Center, wo der im Alter von 41 Jahren bei einem Hubschrauberabsturz am Sonntag verstorbene Bryant jahrelang mit seinem Basketballteam L.A. Lakers Erfolge gefeiert hatte.

Keys sang dann mit der R&B-Band Boyz II Men eine berührende Akustik-Version von deren Song „It’s so Hard to Say Goodbye to Yesterday“.

Taylor Swift: „Mein Herz liegt in Stücken“

„Heute Abend ist für Kobe“, hatte zuvor bereits US-Sängerin Lizzo (31) gesagt, als sie den Abend mit ihren Hits „Cuz I Love You“ und „Truth Hurts“ eröffnete. Lizzo war für acht Preise nominiert und konnte bereits vor der Show in der Nebenkategorie „Beste traditionelle R&B Performance“ gewinnen.

Musik-Superstar Taylor Swift schrieb auf Twitter: „Mein Herz liegt in Stücken, seit ich von dieser unvorstellbaren Tragödie gehört habe.“

RND/dpa

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