Allein für die Stiere von Picasso lohnt der Besuch im Rijksmuseum in Enschede

Besondere Ausstellung

Das Rijksmuseum Twenthe holt Werke des spanischen Meisterkünstlers Pablo Picasso für eine Ausstellung nach Enschede.

Enschede (NL)

04.02.2020, 18:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Allein für die Stiere von Picasso lohnt der Besuch im Rijksmuseum in Enschede

In elf Schritten: Bei Picasso wird aus einem beeindruckenden Bullen nur eine einfache Linie. Zu sehen im Rijksmuseum Twenthe in Enschede. © RMT

Zu sehen ist zum Beispiel Picassos elfteilige Analyse eines spanischen Stiers. Picasso malte seine berühmten Stiere im ersten Winter nach dem Zweiten Weltkrieg.

Doppelausstellung:

Enschede, Rijksmuseum Twenthe, Picasso & Matisse: Schönheit ist eine Linie Münster, Pablo Picasso Art Museum, Schönheit ist eine Linie.
  • Arbeiten von Cy Twombly bis Gerhard Richter. Beide Ausstellungen bilden ein Diptychon, das bis zum 24. Mai zu sehen ist.
  • Messebesucher in Enschede erhalten in Münster 25 Prozent Ermäßigung.
Zusammen mit einer Vielzahl von Papierarbeiten des Zeitgenossen Henri Matisse bilden sie den Hauptteil des Enschede-Teils der Ausstellung „Schönheit ist eine Linie“, die seit letzter Woche im Rijksmuseum Twenthe und im Picasso-Museum in Münster zu sehen ist.

„Markus Müller, der Direktor des Picasso-Museums, war vor drei Jahren hier“, wird Arnoud Odding, Direktor des Rijksmuseums, in der Tageszeitung Tubantia wiedergegeben. „In den letzten Jahren haben wir regelmäßig mit Museen in Deutschland zusammengearbeitet. Nur seltsamerweise nicht mit Münster. Wir haben manchmal mit dem Landesmuseum gesprochen, aber das hat nie zu konkreten Plänen geführt. Im Picasso-Museum ist der Groschen tatsächlich sofort gefallen.“

Jetzt lesen

Während in Enschede die Arbeiten von Picasso und Matisse, hauptsächlich aus Münster, im Vordergrund steht, geht es in Deutschland hauptsächlich um spätere Künstler wie Sol LeWitt, Cy Twombly, Gerhard Richter, Hermann de Vries und Armando. Mehr als zehn Kunstwerke aus der Sammlung des Rijksmuseums wurden an das Museum in Münster ausgeliehen.

Lesen Sie jetzt