Attacke vor Hamburger Synagoge: Angreifer leidet unter paranoider Schizophrenie

Hamburg Judentum

Am Sonntag war ein jüdischer Student vor einer Hamburger Synagoge schwer verletzt worden. Nun stellte sich heraus: Der Angreifer leidet unter paranoider Schizophrenie.

Berlin

05.10.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem Bürgersteig vor der Synagoge Hohe Weide in Hamburg wurden Kerzen und ein kleiner Blumenstrauß aufgestellt. Zudem liegt dort ein Zettel, auf dem für eine offene Gesellschaft geworben wird. Am Sonntag, 4. Oktober, war vor der Synagoge in Eimsbüttel ein jüdischer Student von einem Mann in Tarnkleidung mit einem Klappspaten attackiert und schwer verletzt worden.

Auf dem Bürgersteig vor der Synagoge Hohe Weide in Hamburg wurden Kerzen und ein kleiner Blumenstrauß aufgestellt. Zudem liegt dort ein Zettel, auf dem für eine offene Gesellschaft geworben wird. Am Sonntag, 4. Oktober, war vor der Synagoge in Eimsbüttel ein jüdischer Student von einem Mann in Tarnkleidung mit einem Klappspaten attackiert und schwer verletzt worden. © picture alliance/dpa

Der 29-jährige Deutsche mit kasachischen Wurzeln, der am Sonntag vor der Hamburger Synagoge einen 26-jährigen jüdischen Studenten mit einem Klappspaten attackierte, leidet unter paranoider Schizophrenie. Das erfuhr das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) aus Sicherheitskreisen.

Die Polizei fand demnach bei einer Durchsuchung seiner Wohnung entsprechende Krankenakten. Schon vorher hatte es geheißen, der Mann habe bei seiner Vernehmung einen „extrem verwirrten Eindruck“ gemacht.