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Auf der Außenbahn: Grete wird zum Wettkampfriesen

CASTROP-RAUXEL Margarete Jakschik vom RV Rauxel verfügt über kräftige Arme, Harold Kuklinski, Coach des Korfball Regionalligisten KC Grün-Weiß über hellseherische Fähigeiten und Franko Wilken, Vorsitzender des SV Wacker Obercastrop offenbar über heilende Hände. Heute bei uns auf der Außenbahn.

von Von Marc Stommer, Carsten Loos und Jürgen Weiß

, 18.02.2008

Margarete Jakschik, Ruder-Talent vom RV Rauxel, setzt eine lieb gewonnene Familientradition fort: Jakschik und Boston ist wohl der Beginn einer wunderschönen Freundschaft. Im letzten Jahr fielen die Ruderer vom RVR schon fast vom Hocker, als Magdalena "Maggy" Jakschik sich für die Ergometer-Weltmeisterschaften in Boston qualifizierte und dort sensationell gut abschnitt. Dieses Jahr ist die Sensation perfekt: Margarete "Grete" Jakschik gewann die Deutschen Indoor-Ergometer-Meisterschaften. Eigentlich bekannt als die "kleine Schwester" von Maggy wurde Grete zum Wettkampfriesen und ruderte ihre starken Gegnerinnen in Grund und Boden. Wie schreibt der Veranstalter aus Boston auf seiner Website? "The Hammer goes on."

 

Harold Kuklinski, Korfball-Trainer der deutschen U21/23-Nationalmannschaft sowie des Regionalligisten KC Grün-Weiß, scheint eine geradezu prophetische Gabe zu besitzen. Schon bei der U21-Europameisterschaft 2006 in Portugal ließ er sich zu keiner Zeit von seiner Überzeugung abbringen, dass sein Team, aller Rückschläge zum Trotz, am Ende die Bronzemedaille gewinnen werde. Was letztlich auch passierte. Und jetzt: Nach der "grün-weißen" 5:15-Niederlage gegen den alten Rivalen KV Adler Rauxel im KOED-Cup im Herbst kündigte Kuklinski an, "dann müssen wir die Adler eben im Liga-Spiel schlagen". Nun gut, in der Hinrunde wurde es dann nichts mehr mit dem ambitionierten Vorhaben des Übungsleiters. Jetzt aber, am vorletzten Spieltag, gewannen die "Grün-Weißen" dann doch, fügten dem bereits feststehenden Meister Adler Rauxel mit 14:9 die erste Saisonniederlage zu. Weshalb Andreas Kraft, der Pressewart des KC Grün-Weiß, vor Freude feixte: "Da hat unsere Kampfansage doch was gebracht!"

 

Franko Wilken, engagierter Vorsitzender des SV Wacker Obercastrop, hatte schon vor dem Testspiel der Bezirksliga-Elf gegen den FC Frohlinde (2:1) ein verstärktes Flackern in den Augen. Obwohl er sonst eigentlich nach eigener Aussage mit dem "Sportlichen nicht viel zu tun" hat, sprang er kurzerhand für den erkrankten Co-Trainer Helmut Blanke in dessen Trainer-Steppjacke. Damit nicht genug, drückte Chef-Coach Uwe Esser seinem sichtlich aufgeregten "Präses" auch noch den Behandlungskoffer in die Hände. Der dann auch schnell zum Einsatz kam, als sich ein Akteur am Knöchel verletzte. Schmunzelnd und hoch erleichtert beichtete Wilken nach der "Wunderheilung" seines Spielers: "Ich glaube, ich hab das Eis auf den falschen Fuß gelegt." Geholfen hat es anscheinend trotzdem, Kaya Werner konnte weiter spielen.

  

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