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Auf der Außenbahn: Neue Wege und neuer Elan mit Kamphuis

CASTROP-RAUXEL Andreas Maurer von Victoria Habinghorst hat ein Problem. Man könnte meinen, ihm gehe so langsam der Glaube an eine gute Vorbereitung seiner Mannschaft verloren. Warum? Dies und weitere Geschichtchen, die sich am Rande des Sportwochenendes abgespielt haben, lesen Sie heute in unserer Rubrik "Auf der Außenbahn".

von Von Carsten Loos

, 04.02.2008

Andreas Maurer, Trainer des Fußball-A-Ligisten Victoria Habinghorst, sorgt sich allmählich um die rechte Vorbereitung seiner Kicker auf die Rest-Saison, die am 2. März wieder beginnt. Seiner Mannschaft gehen die Vorbereitungsspiele aus. Weil schon am 17. Februar ein Nachholspiel für den Club vom Gänsebusch ansteht, hatte der Interims-Coach ohnehin nur vier Freundschaftsspiele vereinbart. Am Wochenende fiel dann aber die Partie beim SuS Pöppinghausen des Wetters wegen ins Wasser. Maurer: "Wir hätten lieber gespielt, in 15 Tagen haben wir unser Nachholspiel." Um die beiden nächsten Testspiele braucht sich Mauer indes keine Sorgen zu machen. Sowohl gegen die SG Castrop als auch gegen den VfB Habinghorst II gastieren die Victorianer auf dem neuen Kunstrasen im Stadion an der Bahnhofstraße.

 

Detlef Dülfer, Landesfachwart der westfälischen Korfballer, ist jetzt wohl endgültig in Castrop-Rauxel angekommen. Das ehemalige Nationalmannschaftsmitglied, zeitweise auch Spieler beim KV Adler Rauxel, absolviert derzeit ein zweijähriges Referendariat als Lehrer am Berufskolleg in Herne und ist deshalb im letzten Jahr aus seiner Heimatstadt Selm in die Europastadt umgezogen. Und dort scheint er inzwischen in Obercastrop so richtig heimisch geworden zu sein - und vertraut mit der Infrastruktur im Ortsteil. So steuerte er am Samstagabend, nach dem Abpfiff des Korfball-Turniers in der WBG-Sporthalle, mit einigen Mitstreitern gleich einen griechischen Imbiss an - in Sichtweite seiner neuen Wohnung.

 

Karin Gaudigs, Tennisspielerin vom RV Rauxel und Mitglied der Regionalliga-Mannschaft des TC Castrop 06 bei den Damen 30, hatte wohl den Segen ihrer Mitspielerinnen, als sie sich über das Karnevals-Wochenende zum üblichen Skiurlaub im Kreis einiger Freundinnen nach Nauders in Österreich verabschiedete. Denn daheim mussten ihre Mitstreiterinnen vom Wiedehagen das letzte Saisonspiel in der Hallen-Verbandsliga bestreiten. Doch selbst die 1:5-Niederlage beim Hagener TC BG rüttelte nicht mehr am Klassenverbleib der Europastädterinnen. Die hatten zwei Wochen zuvor beim TC Ahaus ihren einzigen und letztlich entscheidenden Saisonsieg eingefahren - mit Karin Gaudigs an der Spitze.

 

Martin Kamphuis, Trainer des Korfball-Oberligisten Schweriner KC, war jetzt dem niederländischen Korfball-Magazin "Korfbal!" in dessen aktueller Ausgabe eine zweiseitige Geschichte wert. Dabei zeigte sich der frühere Coach des holländischen Erstligisten Amicitia voll des Lobes für seinen neuen Club, mit dem er derzeit als Tabellenführer auf dem besten Weg in die Regionalliga ist: "Es ist ein Vorrecht, hier arbeiten zu dürfen." Der SKC-Geschäftsführer Otto Halberstadt gibt das Lob zurück: "Martin passt prima zu uns auf der Suche nach neuen Wegen und neuem Elan." Da ist es kaum verwunderlich, dass in der Zwischenzeit, wie "Korfbal!" zu berichten weiß, Verein und Trainer ihre Zusammenarbeit bereits für die nächste Saison vereinbart haben - dann womöglich als Rückkehrer in die höchste deutsche Korfball-Liga.

 

Jacqueline Bonn, langjährige Leichtathletin der LG Castrop-Rauxel, hat ihre neue sportliche Heimat in Kamen gefunden. Die Dreispringerin ist inzwischen zum VfL Kamen gewechselt. Dort lebt und arbeitet sie nur wenige hundert Meter entfernt vom Sportzentrum Kaiserau des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW). Der Europastadt ist Jacqueline Bonn aber dennoch treu. Sie engagiere sich in der Vereinsarbeit nach wie vor, wie ihr ehemaliger Trainer Gisbert Schneider unlängst betonte, beim LAC Castrop-Rauxel, der nach dem Auseinanderbrechen der LG Castrop-Rauxel gegründet worden ist. carlo

    

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