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"Auf die Banken kommt eine Menge Arbeit zu"

DÜSSELDORF Vereine und Kommunen können in den kommenden drei Jahren günstige Darlehen über die NRW.Bank bekommen. RN-Redakteur Tobias Weckenbrock sprach mit Klaus Bielstein, Pressesprecher der Förderbank für Nordrhein-Westfalen, über die Chancen und Risiken.

von Von Tobias Weckenbrock

, 20.02.2008
"Auf die Banken kommt eine Menge Arbeit zu"

Klaus Bielstein, Sprecher der NRW.Bank: "Der Zinssatz hängt von den Tageskonditionen ab. Er ist aber auf jeden Fall sehr attraktiv."

Herr Bielstein, erläutern Sie uns, warum Vereine gerade jetzt Investitionen angehen sollten. Klaus Bielstein: Wir haben zwar über 38 000 Sportstätten in NRW. Aber viele von ihnen sind sanierungsbedürftig. Die Landesregierung hat uns beauftragt, Instrumente zu schaffen, die es den Vereinen ermöglichen, die Maßnahmen jetzt umzusetzen. Wir sprechen die zwei wichtigsten Gruppen an: die Kommunen für Investitionen in städtische Sportanlagen und die gemeinnützigen Sportorganisationen, also die Vereine. Viele Vereine haben aufgrund zurückgehender öffentlicher Mittel sowieso schon Haushaltslöcher. Jetzt soll es nach dem Motto „früher Zuschüsse, heute Kredite“ gehen. Ist das nicht viel zu riskant für die Vereine? Bielstein: Diese Entscheidung können wir den Vereinen nicht abnehmen. Wir machen ein gutes Angebot. Die Vereine müssen sich mit ihrer Hausbank zusammensetzen und einen Plan aufstellen. Hier werden die Grundlagen dafür gelegt, ob eine Finanzierung möglich ist. Wie hoch ist der Zinssatz bei den Darlehen? Bielstein: Der Zinssatz hängt von den Tageskonditionen ab. Er ist aber auf jeden Fall sehr attraktiv. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahme über die Hausbank gestellt wird. Wie groß ist die Nachfrage bei Sportvereinen? Bielstein: Enorm. Wenn ich zum Maßstab nehme, wie viele Vereine sich derzeit bei uns informieren, dann kommt auf die Banken und Sparkassen eine Menge Arbeit zu.

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