Bagger stürzt in Klärbecken und versinkt - Fahrer vor dem Ertrinken gerettet

Unfall

Ein Baggerfahrer ist mit seinem Fahrzeug in ein Klärbecken gestürzt. Als Polizei und Rettungskräfte eintrafen, war die Fahrerkabine bereits versunken - Mitarbeiter retteten den Mann in der Not.

16.02.2021, 21:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Polizisten stehen neben einem umgekippten Bagger. Ein Baggerfahrer ist bei Reinigungsarbeiten mit seinem Fahrzeug in ein Klärschlammbecken gestürzt und kurz vor dem Versinken gerettet worden.

Polizisten stehen neben einem umgekippten Bagger. Ein Baggerfahrer ist bei Reinigungsarbeiten mit seinem Fahrzeug in ein Klärschlammbecken gestürzt und kurz vor dem Versinken gerettet worden. © picture alliance/dpa/Polizeidirektion Flensburg

Ein Baggerfahrer ist in Bredstedt (Kreis Nordfriesland) bei Reinigungsarbeiten mit seinem Fahrzeug in ein Klärschlammbecken gestürzt und kurz vor dem Versinken gerettet worden. Der 55-Jährige sollte am Montagnachmittag mit seinem Bagger die obere Schwimmschicht auf dem Becken abtragen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Dabei stürzte der Bagger plötzlich seitlich in das mindesten 1,50 Meter tiefe Becken. Die Fahrerkabine füllte sich schnell mit Klärschlamm. Durch die Tür konnte der 55-Jährige den Bagger nicht verlassen, da diese in Richtung Beckengrund zeigte.

Baggerfahrer steckte bereits bis zur Hüfte im Klärschlamm

Zwei Männer, die auf dem Gelände des Klärwerkes arbeiteten, liefen zum Klärschlammbecken, setzten eine Notruf ab. Dann holten sie eine Leiter, die sie über den Schlamm in Richtung Fahrerkabine legten. Sie überquerten diese, schlugen eine Seitenscheibe ein und befreiten den bereits bis zur Hüfte im Schlamm steckenden Fahrer.

Nur kurze Zeit später wäre eine Rettung nach Angaben der Polizei vermutlich nicht mehr möglich gewesen. Als die Rettungskräfte und die Polizei am Einsatzort eintrafen, war die Fahrerkabine bereits vollständig im Schlamm versunken.

Wie es zu dem Umstürzen des Baggers kam, war zunächst unklar. Der Baggerfahrer erlitt leichte Verletzungen und einen Schock.

RND/dpa

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