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Basketball: Erst Ausfälle, dann Stau, dann Niederlage

SCHWERTE An diesem Tag kam einfach alles zusammen für die Basketballer der Schwerter Turnerschaft. Erst fielen mit Gerken, Ahrens und Vater gleich drei wichtige Stützen aus, dann verspätete sich noch die Hälfte des Teams aufgrund eines Autobahnstaus. Die 58:72-Niederlage beim TV Werne 2 passte da irgendwie ins Bild.

von Von Bastian Bergmann

, 09.02.2008

STS-Trainer Klaus Tschorn suchte dennoch keinerlei Entschuldigungen. „Ich will mich hinter diesen Ausfällen nicht verstecken. Es fehlte uns an der nötigen Aggressivität vor allem in der Verteidigung und bei den Rebounds“, stellte der Trainer nach der Partie fest. Dabei lag Werne nach dem ersten Viertel nur mit 19:15 vorne. „Wir haben gebraucht, um reinzukommen, aber das war noch ok“, so Tschorn weiter. Mitte des zweiten Abschnitts war die STS-Mannschaft dann auch endlich vollzählig. Zur Pause lagen die Gäste aber weiterhin mit 34:36 hinten. „Mit der ersten Hälfte war ich noch zufrieden“, erklärte Tschorn und ließ bereits darauf schließen, dass dies im zweiten Durchgang nicht mehr so sein sollte. Denn seine Truppe versäumte es, mehr aus ihren Möglichkeiten zu machen. "Es war mehr für uns drin" „Es war insgesamt mehr für uns drin“, resümierte Tschorn. Denn auch nach dem dritten Viertel und einem 45:48-Rückstand war die Partie noch längst nicht verloren. Für Carsten Berger hingegen war das Spiel vorzeitig beendet – Verdacht auf Bänderriss, eine Verletzung, die er erst kürzlich auskuriert hat. Im Schlussabschnitt „ging dann gar nichts mehr.“ In den letzten drei Minuten brach die STS völlig ein und nahm sich so alle Chancen auf ein versöhnliches Ende. „Werne hat sich mit Händen und Füßen gewehrt. Sie haben völlig verdient gewonnen“, zeigte sich Tschorn als fairer Verlierer. Es war für die Schwerter eben einer dieser Tage, an denen einfach nichts klappt. TV Werne 2 – Schwerter TS 72:58 (36:34) Schwerte: Dietmar Bauer (4), Nicolas Jung (3), Rainer Babilon (18), Tobias Priggemeier (16), Frank Schnieder (10), Carsten Berger (3), Torben Seib (3), Tim Klenke (1), Carsten Jamnig. 

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