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Basketball: Schon nach fünf Minuten war vieles klar

WERNE Im Vorfeld wisse man nie so genau, was auf einen zukommt, hatte Ivan Rosic, Coach der Werner Regionalliga-Basketballer gesagt. Nach dem Gastspiel in Bottrop steht für ihn indes fest: "Pflicht erfüllt." Mehr war's nicht. Weniger auch nicht. Der TV Werne siegte deutlich - 89:60.

von Von Dominik Möller

, 17.02.2008
Basketball: Schon nach fünf Minuten war vieles klar

Frederic Meinert (r.) setzte vier Dreier und kam am Ende auf 14 Punkte. "Er hat ganz stark gespielt", lobte TVW-Coach Ivan Rosic den Mann nach dem Spiel.

2. Regionalliga 2

DJK Adler Bottrop - TV Werne 60:89 (13:29, 21:22, 18:18, 8:20) - Es hat nicht einmal fünf Minuten gedauert, bis die Fronten in der Heinrich-Heine-Sporthalle geklärt waren. Nach gerade einmal fünf Minuten hatten die Werner Korbjäger bereits ein kleines Pölsterchen zwischen sich und Bottrop gebracht.

Am Ende des ersten Viertels stand schon fest, wer den Ton angibt - und wer die Halle wohl als strahlender Sieger verlassen würde. Bottrop war's nicht. Die Adler von Coach Dejan Petrov wirkten flügellahm, lustlos. So, "als hätten sie den Kampf gegen den Abstieg schon aufgegeben", bestätigt Rosic. Dabei habe er Bottrop schon häufig anders gesehen, kämpferisch, unerschrocken. "Ich hatte mir mehr von Bottrop erhofft", sagt Rosic. Gab's aber nicht. Leider.

Fleißige Wechselei

Rosic wechselte fleißig durch, jeder seiner Schützlinge bekam seine Spielanteile. "Die Jugendlichen haben ihre Sache sehr, sehr gut gemacht", lobte der TV-Coach seine Nachwuchskräfte. In der Vordergrund spielte sich allen voran Frederik Meinert. Vier Dreier steuerte er zum TV-Auswärtserfolg bei - insgesamt kam er auf 14 Punkte. "Er hat ganz stark gespielt", so Rosic. Abgezockt und aufmerksam. "Fredi hat seine Aufgabe voll erfüllt", ergänzt der TV-Coach.

Über die gesamte Spielzeit lagen die Werner in Führung - immer mit mehr als zehn Punkten. Näher sei Bottrop nicht herangekommen. Was Rosic indes nicht so gut gefallen hat, ist, dass seine Schützlinge recht schnell diverse Gänge zurückgeschaltet haben, als es die Partie zuließ.

Leistungsabfall

"Wir haben uns schnell angepasst, nicht mehr getan als nötig", grantelte Rosic. Gern gesehen habe er den Leistungsabfall nicht.

Aber gut, wer will's seinem Team verdenken? Samstagabend, Auswärtsspiel beim Schlusslicht, deutliche Führung - da kann der Müßiggang durchaus schonmal einsetzen. Sollte er nur nicht zu oft. "Wird er nicht", verspricht Rosic, der sich schon jetzt auf's nächste Spiel freut. Das Gastspiel bei Liga-Primus BG Dorsten.

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