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Basktballerinnen fehlten nur ein paar Sekunden

WERNE Eng ging es zu. Es gab Verlängerung - wie bei den Männern. Aber die Oberliga-Basketballerinnen hatten nicht soviel Glück. Die Schützlinge von Coach Christof Lurse hatten Liga-Primus BG Dorsten am Rande einer Niederlage – zum Schultersieg fehlten nur Sekunden.

von Von Dominik Möller

, 10.02.2008
Basktballerinnen fehlten nur ein paar Sekunden

Wernes Top-Scorerin: Ellen Möller (m.).

Frauen-Oberliga: TV Werne - BG Dorsten 49:50 n. V. (13:12, 10:7, 10:15, 9:8, 7:8)

Sie hatten den Liga-Primus mächtig ins Wanken gebracht, dass er nicht gefallen ist – Pech. Die Oberliga-Basketballerinnen des TV Werne unterlagen der BG Dorsten unglücklich – und unnötiig – nach Verlängerung. „Trotzdem haben wir einmal mehr bewiesen, dass wir jeden Gegner besiegen können“, sagt Coach Christof Lurse – am Ende fehlten nur Sekunden, um den Spitzenreiter erneut zu bezwingen.

Doch es hätte gar nicht soweit kommen müssen. Die Verlängerung, die Niederlage – beides war vermeidbar. Letztlich scheiterte dasLurse-Team an sich selbst. Traurig aber wahr. Denn bei halbwegs solider Chancenverwertung hätte Dorsten in Werne nicht den Hauch einer Chance gehabt. Überhaupt wirkte der frisch gebackene Oberliga-Meister über weite Strecken mittellos, stolperte förmlich durch die Partie.

Nur vier Feldkörbe in der ersten Halbzeit

Die Tatsache, dass die BG-Frauen in der ganzen ersten Halbzeit ganze vier (!) Feldkörbe zustande brachten, spricht für sich. Und für die starke Defense der Gastgeberinnen. Aber: Das Lurse-Team ließ sich von den Unparteiischen verunsichern, der Faden riss im dritten Viertel. „Da lief ganz wenig bei uns zusammen“, sagt der TV-Coach. Eine Umstellung in der Verteidigung brachte dann die Sicherheit zurück ins Werner Spiel – den Gästen fehlten die nötigen spielerischen Mittel, um sich absetzen zu können.

42:42 stand es zu Beginn der Verlängerung – Karo Kowalski brachte den TV schließlich sechs Sekunden vor Schluss erneut in Führung. Es reichte dennoch nicht.

„Wir waren Dorsten spielerisch klar überlegen, konnten unsere Überlegenheit aber leider nicht konsequent genug behaupten“, blianzierte Lurse. Eine bittere Niederlage.

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