Bericht: CDU schaut sich nach anderen Standorten für Parteitag um

Coronavirus

Am 4. Dezember will die CDU auf ihrem Parteitag in Stuttgart einen neuen Vorsitzenden wählen. Ob das Treffen allerdings wirklich in Baden-Württemberg, ist aufgrund der Corona-Pandemie ungewiss.

Stuttgart

12.10.2020, 21:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eigentlich sollte der CDU-Parteitag Anfang Dezember in Stuttgart stattfinden- Die aktuelle Pandemie-Lage macht dies jedoch zweifelhaft.

Eigentlich sollte der CDU-Parteitag Anfang Dezember in Stuttgart stattfinden- Die aktuelle Pandemie-Lage macht dies jedoch zweifelhaft. © picture alliance/dpa

Die CDU plant einem Medienbericht zufolge auch mit alternativen Austragungsorten für ihren Parteitag im Dezember. Laut der „Saarbrücker Zeitung“ (Dienstag) sind neben dem eigentlichen Austragungsort Stuttgart auch Leipzig und Dresden im Gespräch.

Hintergrund seien die niedrigeren Corona-Fallzahlen dort. Zwar werde weiterhin mit Stuttgart geplant, hieß es demnach aus Parteikreisen - allerdings werde eine Verlegung erwogen, wenn sich die Lage in Baden-Württembergs Hauptstadt verschärfen sollte.

Ein Parteisprecher erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Die Planung für den Parteitag am 4. Dezember bei Stuttgart steht. Daran hat sich nichts geändert. Um vor Ort einen sicheren Parteitag zu ermöglichen, ist ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet worden.“

Endgültige Entscheidung am 26. Oktober

Laut den Angaben der „Saarbrücker Zeitung“ solle die endgültige Entscheidung bei der Bundesvorstandssitzung am 26. Oktober fallen. Stuttgart hatte am Wochenende die wichtige Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten.

Am 4. Dezember stehen beim Treffen der 1001 Delegierten Vorstellungsreden der Kandidaten sowie die Neuwahl des kompletten Parteivorstands an. Als Kandidaten mit den besten Erfolgsaussichten gelten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz sowie der Außenpolitiker Norbert Röttgen.