Besondere Weihnachtsmärkte in NRW: Diese 5 sollten Sie nicht verpassen

Weihnachtsmärkte in NRW

Weihnachtsmärkte sorgen in den Innenstädten für Vorfreude und eine heimelige Atmosphäre. Wer darüber hinaus aber noch einen besonderen Ausflug plant, für den haben wir hier 5 echte Tipps.

NRW

, 16.11.2019, 16:52 Uhr / Lesedauer: 3 min
Besondere Weihnachtsmärkte in NRW: Diese 5 sollten Sie nicht verpassen

Der Lichterweihnachtsmarkt im Fredenbaum bezaubert durch seine besondere Atmosphäre. © © Schaper

Sich mit Freunden oder Kollegen nach der Arbeit auf einen Glühwein treffen. Eine ausgefallene Geschenkidee finden oder noch ein bisschen Weihnachts-Deko für die besinnliche Stimmung Zuhause kaufen - die Weihnachtsmärkte in den Innenstädten gehören so fest zur Tradition wie Tannenbaum und Christkind.

Mittlerweile haben sich aber auch einigen Weihnachtsmärkte etabliert, die abseits der Innenstädte die Besucher auf die schönste Zeit im Jahr einstimmen. Hier sind unsere 5 Tipps für ganz besondere Weihnachtsmärkte.

1. „Phantastischer Lichter-Weihnachtsmarkt“ im Dortmunder Fredenbaumpark

Für viele ist der „Phantastische Lichter-Weihnachtsmarkt“ im Dortmunder Fredenbaumpark nicht weniger als der schönste Weihnachtsmarkt in ganz Nordrhein-Westfalen. Und womit verdient sich der Markt diesen wohlklingenden Beinamen? Mit einem unendlich erscheinenden Lichtermeer aus Leuchten, Fackeln und Feuer. Wer da nicht ausreichend Romantik abbekommt, dem ist dann einfach nicht mehr zu helfen.

Geboten wird im Grunde all das, was man sich auf so einem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt wünscht: authentisches Handwerk mit einem mittelalterlichen Touch. Silberschmiede haben ebenso ihr Kommen angekündigt, wie Weber, Spinner, Hutmacher und Bogenbauer. Wer möchte, kann bei der Wahrsagerin vorbeischauen und vielleicht erfahren, was das Christkind für ihn vorgesehen hat. Und selbstverständlich geht es auch ordentlich weihnachtlich zu - nämlich dann, wenn man sich als Besucher in ein warmes Rentierfell hüllen kann.

Wann: Donnerstag, 21. November, bis Sonntag, 29. Dezember. Do 16 -22.30 Uhr, Fr 16-23 Uhr, Sa 15- 0 Uhr, So 18-22 Uhr

Wo: Fredenbaumpark Dortmund

Anfahrt: Die Veranstalter bitten eindringlich darum, für die Anreise auf den ÖPNV zurückzugreifen. An allen Samstagen ohne BVB-Heimspiel und an allen sechs Sonntagen des Weihnachtsmarktes wird die Bahnlinie U45 bis zum Fredenbaum verlängert.

Eintritt: 8 Euro für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren.

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Besinnlich ist es beim Weihnachtsmarkt in Borken. © picture alliance / dpa

2. Weihnachtsmarkt auf dem Waldhof Schulze Beikel in Borken

Eines der besten Heilmittel gegen Stress in der Vorweihnachtszeit ist ein Ausflug zum Weihnachtsmarkt auf dem Waldhof Schulze Beikel in Borken. Besinnlicher als an den ersten drei Adventswochenenden kann man sich kaum auf die Feiertage einstimmen.

Statt vieler Blinke-Blinke-Lichter und Musikbeschallung erwartet die Besucher hier eine romantische Weihnachtsbude-an-Weihnachtsbude-Runde über das gesamte Gelände. Und der Hof von Schulze Beikel verdient seinen Namen. Auf einem Waldspaziergang können die Besucher zwischen den Bäumen Engeln und Rentieren begegnen – aus Holz und Metall, zum Kaufen für die weihnachtliche Stimmung zu Hause.

Und wer von all der besinnlichen Stimmung eine Auszeit braucht, kann sich mit Glühwein-Spezialitäten, Kuchen oder Waffeln auf die ruhigen Sitzplätze am Lagerfeuer zurückziehen.

Derart entspannt könnte vielleicht auch gleich noch das Weihnachtsbaum-Problem erledigt werden. Die werden hier frisch geschlagen angeboten mit dem positiven Effekt: Der Eintrittspreis wird auf den Kaufpreis angerechnet.

Wann: Samstag, 30. November und Sonntag, 1. Dezember, Samstag, 7. und Sonntag, 8. Dezember, Donnerstag, 12. bis Sonntag, 15. Dezember: Do und Fr 13-21 Uhr, Sa 11-21 Uhr, So 11-20 Uhr.

Wo: Waldhof Schulze Beikel, Borken-Marbeck.

Eintritt: 8 Euro für Erwachsene ab 14 Jahren.

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Weihnachtsstimmung im Schiffshebewerk Henrichenburg. © APPELHANS

3. Weihnachtsmarkt am Schiffshebewerk Henrichenburg

Weihnachtsstimmung vor historischer Industriekulisse: Seit Jahren hat der Weihnachtsmarkt am Schiffshebewerk Henrichenburg seinen festen Platz im Kalender der Besinnlichkeitssucher. Am ersten Adventwochenende werden sie wieder das historische Gelände ansteuern, um die Weihnachtsdeko ein bisschen aufzustocken, um nett essen und trinken zu können und um einen schönen Nachmittag zu verbringen.

Zahlreiche Vereine, Privatpersonen und professionelle Anbieter verwandeln das Gelände in einen kunterbunten und stimmungsvollen Basar. Besonders stolz sind die Organisatoren darauf, dass an vielen Ständen der karitative Gedanke im Vordergrund steht. Helfen, Spenden, Nächstenliebe: Wann sollte man diese Ziele nachhaltiger verfolgen als in der Vorweihnachtszeit.

Wann: Samstag, 30. November, und Sonntag, 1. Dezember, jeweils 13-18 Uhr.

Wo: Schiffshebewerk Henrichenburg, Am Hebewerk, Waltrop.

Eintritt: frei

Weitere Infos: www.lwl.org

Besondere Weihnachtsmärkte in NRW: Diese 5 sollten Sie nicht verpassen

Mit etwas Glück gibt es Schnee im Sauerland, wenn der Weihnachtsmarkt im Wildpark stattfindet. © picture alliance / Swen Pförtner

4. Weihnachtsmarkt am Wildwald Vosswinkel in Arnsberg

Basteln, Treckerfahren und wundervolle Märchenstunden am Lagerfeuer: Ein etwas anderer Weihnachtsmarkt erwartet die Gäste am Wildwald Vosswinkel in Arnsberg. Dort, wo das ganze Jahr über Mensch und Tier in trauter Eintracht leben, wird am zweiten und dritten Adventswochenende ein Budendorf aufgestellt, das jede Menge Vorfreude auf die Weihnachtstage weckt.

Über 60 Aussteller werden in die Holzhütten einziehen und ihr Kunsthandwerk anbieten, das nichts mit der üblichen Massenware zu tun hat. Vielleicht finden sich ja noch eine ausgefallene Geschenkidee für Oma, Opa oder Tante.

Und damit keiner hungrig und durstig nach Hause gehen muss, sind unter den Ausstellern auch viele, die beim Thema Essen und Getränken ihr Handwerk verstehen.

Für Kinder gibt es an den Wochenenden eigene Unterhaltungsangebote. Besonders beliebt sind die Treckerfahrten durch den dunklen Wald, bei denen natürlich auch Tiere beobachtet werden können.

Wann: Samstag, 7. und Sonntag, 8. Dezember, Samstag, 14.und Sonntag, 15. Dezember.

Wo: Wildwald Vosswinkel, Bellingsen, Arnsberg-Vosswinkel.

Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder 2 Euro

Weitere Infos: www.wildwald.de

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Auf Crange gibt es seit Neuestem nicht nur Kirmes - sondern auch einen Weihnachtszauber. © Cranger Weihnachtszauber

5. Cranger Weihnachtszauber

„Einmal im Jahr ist Kirmes auf Crange“, heißt ein beliebter Herner Jahrmarktschlager. Im Grunde gilt die Aussage auch immer noch. Aber der Kirmesplatz, jenes riesige Areal direkt am Rhein-Herne-Kanal, auf dem sich jeden Sommer Hunderttausende zum Feiern treffen, der wird inzwischen zweimal im Jahr von Fahrgeschäften in Beschlag genommen.

Der „Cranger Weihnachtszauber“ ist für alle jene, für die zu Weihnachten bunten Lichter gehören, viel Spaß und ein bisschen Adrenalinanstieg. Der größte mobile Weihnachtsbaum der Welt ist ein Anziehungspunkt, die unzähligen Kulinarikstände sorgen für volle Mägen und gute Laune. Und die Unerschrockenen können sich auch in diesem Winter in die weite Welt der Fahrgeschäfte rauf und runter stürzen.

Wann: Donnerstag, 21. November, bis Montag, 30. Dezember. Mo-Fr 14-22 Uhr, Sa und So 12-22 Uhr, Totensonntag, 24. November 18-22 Uhr.

Wo: An der Cranger Kirche, Herne

Anfahrt: Es gibt 1500 Parkplätze, aber es empfiehlt sich die Anreise mit Bus und Bahn. Ab Herne Bf und Wanne-Eickel Hbf fahren die Buslinien 322 und 323 in wenigen Minuten zur Haltestelle Cranger Weihnachtszauber.

Eintritt: frei

Weitere Infos: www.cranger-weihnachtszauber.de

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