Bielefeld: 17-Jähriger erstochen - Verdächtiger wieder auf freiem Fuß

Mordkommission

Am späten Donnerstagabend ist in Bielefeld ein 17-Jähriger an einer Stadtbahnhaltestelle niedergestochen worden und anschließend gestorben. Der Täter flüchtete. Die Mordkommission ermittelt.

Bielefeld

02.05.2020, 11:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mordkommission ermittelt: Ein 17-Jähriger ist am späten Donnerstagabend in Bielefeld niedergestochen worden und anschließend gestorben.

Mordkommission ermittelt: Ein 17-Jähriger ist am späten Donnerstagabend in Bielefeld niedergestochen worden und anschließend gestorben. © picture alliance/dpa

Ein 17-Jähriger ist am späten Donnerstagabend in Bielefeld niedergestochen worden und anschließend gestorben. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei vom Freitag an einer Stadtbahnhaltestelle im Ortsteil Baumheide.

17-Jähriger kommt Zeugen mit Stichverletzungen entgegen

Demnach beobachteten mehrere Zeugen, wie der junge Mann von einem Unbekannten mit einem Messer bedroht wurde. Kurz darauf kam der 17-Jährige den Zeugen mit Stichverletzungen entgegen.

Der Bielefelder wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo er starb. Der Obduktionsbericht ergab, dass innere Verletzungen durch den Messerstich zum Tode des jungen Mannes führten.

Mordkommission ermittelt: Täter flüchtete

Am Freitag hat die Polizei einen dringend Tatverdächtigen festgenommen. Ein Richter erließ am Samstag Haftbefehl gegen einen 18-Jährigen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der 18-Jährige soll versucht haben, den 17-Jährigen an einer Straßenbahnhaltestelle aufzurauben. Im Streit habe er auf das Opfer mehrfach eingestochen und es tödlich verletzt, teilten die Behörden mit.

Zeugen hätten sich am Freitag gemeldet, die den Streit beobachtet und den mutmaßlichen Täter erkannt hätten, hieß es weiter. Fahnder spürten ihn in einer Wohnung in Bielefeld auf und nahmen ihn fest. Der 18-Jährige sei der Polizei bereits wegen diverser Gewaltdelikte bekannt, hieß es. Zu den Tatvorwürfen habe er sich bislang nicht geäußert. Die Tatwaffe, mutmaßlich ein Messer, war zunächst nicht gefunden worden.

dpa/iri

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