Bis zum 11. Mai: Frankreich verlängert Ausgangssperre

Coronavirus

Die Ausgangssperre in Frankreich wird erneut verlängert. Das verkündete Präsident Macron am Montagabend. Die französische Bevölkerung muss weiterhin strenge Regeln befolgen.

Paris

14.04.2020, 07:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Präsident Emmanuel Macron richtete sich erneut an die französische Bevölkerung.

Präsident Emmanuel Macron richtete sich erneut an die französische Bevölkerung. © picture alliance/dpa

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die strengen Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen Covid-19 bis zum 11. Mai verlängert. Es gebe Hoffnung, sagte Macron am Montagabend in einer Fernsehansprache. Aber in der Region Grand Est oder im Großraum Paris seien die Krankenhäuser überlastet. Der Präsident bedankte sich bei allen, die sich an die Regeln halten. Er wisse, dass dies noch schwieriger sei, wenn man in einer engen Wohnung lebe.

Die strengen Regeln gelten bereits seit dem 17. März und wurden schon einmal verlängert. Die Französinnen und Franzosen dürfen nur das Haus verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge, Gassigehen oder Sport sind nur eine Stunde pro Tag im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt.

Fast 15.000 Todesfälle bis Montag

Frankreich ist von der Pandemie hart getroffen – bis Montag zählte das Land 14.967 Todesfälle. Am fünften Tag in Folge ist die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden, leicht rückläufig. Die Behörden sprechen von einem „hohen Plateau“. Es ist Macrons dritte TV-Ansprache wegen des Coronavirus. Er begann diese am Montag um 20.02 Uhr, damit die Französinnen und Franzosen pünktlich um 20 Uhr wieder für das medizinische Personal klatschen können.

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