Borkens Skater-Anlage hat wieder eine Mini-Ramp

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Zwei Jahre lang haben Borkens Skater in Eigeninitiative nach Sponsoren für den Bau einer neuen Mini-Ramp gesucht. Mit Erfolg: Das 44.000 Euro teure Bauwerk ist fertig und bereits getestet.

von Gabi Kowalczik

Borken

, 13.12.2019, 19:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ein bisschen Brooklyn steckt auch in Borken. Und das nicht nur, weil beide Wörter so manchen Buchstaben gemeinsam haben. Auch eine lebendige Skaterszene eint Brooklyn und Borken. Und weil das so ist, haben Jonas Harlacher, Michael Nagel und einige andere Skater aus Borken die Anlage am Aquarius kurzerhand „Borklyn“ getauft. Seit Kurzem hat Borklyn nun auch endlich wieder eine Mini-Ramp. Am Donnerstagnachmittag wurde sie offiziell eingeweiht.

In Eigeninitiative nach Sponsoren gesucht

Der Bau der neuen Rampe sei ein erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt, sagte Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing bei der kleinen Feier direkt an der Rampe. Vor rund zwei Jahren habe sie eine lange Mail von Tim Vierhaus bekommen mit der Bitte um Unterstützung. Seitdem schon waren die Borkener Skater auf der Suche nach Sponsoren gewesen.

Sechs Jahre zuvor war die alte, in die Jahre gekommene Mini-Ramp abgerissen worden. Tim Vierhaus hatte sich dann 2017 gemeinsam mit Jonas Harlacher und Michael Nagel vorgenommen, in Eigeninitiative nach Sponsoren zu suchen, um den Bau einer neuen zu realisieren. „Ohne Rampe in Borken mussten wir weite Wege in Kauf nehmen“, erinnerte sich Michael Nagel. Für die hiesige Skaterszene sei es großartig, dass die Anlage in der eigenen Stadt nun wieder eine Rampe habe.“ Neben Vereinssport seien solche offenen Angebote sehr attraktiv für das Freizeitangebot der Stadt, ergänzte die Bürgermeisterin.

Stadt Borken übernahm die Hälfte der Kosten

Die Stadt unterstützte das Projekt und übernahm etwa die Hälfte der Gesamtkosten in Höhe von 44.000 Euro. 24.250 Euro waren zudem durch Spenden zusammengekommen. 15.000 Euro steuerte allein die Stiftung der Sparkasse Westmünsterland bei. Weitere Sponsoren waren die Stadtwerke, Stewering, Friedhelm Garvert, das Autohaus Bleker sowie Haddick & Sohn. Auch der Lions Club unterstützte den Bau. Die Wartung und Pflege übernimmt künftig die Stadt, sagte Mechtild Schulze Hessing zu.

Möglichkeit zur Begegnung

Acht mal zehn Meter ist die Grundfläche der neuen Rampe groß. An beiden Enden ist sie 1,20 Meter hoch, dazwischen können Skater auf ihren Boards hin und her fahren. Neben dem Sport biete das Skaten auf der Anlage auch die Möglichkeit zur Begegnung, vor allem für Jugendliche, sagte die Bürgermeisterin.

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