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"Vorerst keine Transporte"

Neue Sicherheitsrichtlinien brauchen Zeit

Zumindest in den nächsten zwei bis drei Jahren werde es keine Castor-Transporte aus Jülich nach Ahaus geben. Das jedenfalls ist die Einschätzung von Staatssekretär Peter Knitsch aus dem NRW-Umweltministerium.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat am Donnerstag genehmigt, dass Atommüll aus Jülich im Brennelemente-Zwischenlager von Ahaus gelagert werden darf. Wann und ob die Transporte aber tatsächlich nach Ahaus Von Stephan Teine, Susanne Linnenkamp

Mit einer Mahnwache haben gestern ab 18 Uhr rund 20 Atomkraftgegner vor dem Rathaus am Donnerstag die Einlagerungsgenehmigung für die 152 Jülicher Castoren ins Brennelement-Zwischenlager Ahaus demonstriert.

Ist die Atomkraft wirtschaftlich gesehen wichtig für die Region um Ahaus? Und was passiert, wenn die Atom-Unternehmen im Zuge des Atomausstiegs geschlossen werden? Drei Experten hatte die Mittelstufe Von Victoria Garwer

Protestgruppen vor den Toren des Brennelemente-Zwischenlagers in Ahaus (BZA) sind nichts Ungewohntes. Nur ihre Fahnen zeigen am Montag andere Farben. Im Nieselregen demonstrieren keine Umweltschützer Von Stephan Teine

Noch über das Jahr 2040 hinaus werden radioaktive Abfälle im Brennelement-Zwischenlager Ahaus (BZA) gelagert. Davon ist Holger Bröskamp, Geschäftsführer der Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS), überzeugt.

Castoren sollen 2018 wieder rollen

Atommüll aus Forschungsreaktor soll nach Ahaus

Der Betreiber des Ahauser Brennelemente-Zwischenlagers will dort ab dem Jahr 2018 Brennelemente aus einem ausgedienten Forschungsreaktor in München (Garching) einlagern. Transport und Aufbewahrung des