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B 474n: FWI-Attacke gegen Beisenherz

CASTROP-RAUXEL Mit einer heftigen Attacke gegen Bürgermeister Johannes Beisenherz sorgt die Freie Wähler Initiative (FWI) vor der morgigen Ratssitzung für Zündstoff. Petra Bothe und Manfred Postel sind der Auffassung, das Beisenherz die B 474n nicht verhindern wolle. Alle Einzelheiten lesen Sie hier.

von Ruhr Nachrichten

, 06.02.2008
B 474n: FWI-Attacke gegen Beisenherz

Manfred Postel, Freie Wähler Initiative (FWI)

Allzu große Zurückhaltung beim Bau der neuen Tangente und beim geplanten Bau der B474n in Verlängerung der A 45 werfen Manfred Postel und Petra Bothe dem Bürgermeister vor. "Seine Absicht ist es wohl nach wie vor nicht, diese Straße zu verhindern", schreiben sie in einer Pressemitteilung und fügen an: "Alles mal wieder nur Getöse, um die Grünen bei der Stange zu halten."

Untätig habe Beisenherz auch daneben gestanden, "als die Umweltzone geplant und nur die bessere Hälfte von Castrop-Rauxel einbezogen wurde." Manfred Postel klagt: "Prima, als Ickerner Bürger hat man dann wohl demnächst damit zu rechnen, dass der gesamte Ausweichverkehr durch Ickern über die Ickerner- oder Vinckestraße zur neuen B 474n brettert."Düsteres Bild für die Wohnqualität in Castrop-Rauxel

Die FWI zeichnet ein düsteres Bild für die Wohnqualität in Castrop-Rauxel. Sie fürchtet nicht nur den Bau der B474n durch ein Waldgebiet in Ickern, sondern auch den Kraftwerksbau in Herne, der wohl nur aus taktischen Gründen ("um rechtzeitig gestellte Klagen dagegen zu verhindern") aufgeschoben worden sei. "Wenn es tatsächlich so kommt, wie es geplant zu werden scheint - umzingelt von Kraftwerken, Autobahnen und anderen stark befahrenen Straßen und Hochspannungsleitungen", so Postel und Bothe, "werden viele Bürger ernsthaft überlegen, ob man nicht besser dieser Stadt den Rücken kehrt. Gründlicher kann ein Bürgermeister seine Bürger kaum verschaukeln und vergraulen."

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