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Blick in die Zukunft: Forum Ausbildung

HABINGHORST "Eine Vier in Mathe ist kein K.o.-Kriterium." So lautete die Mut machende Antwort der Sparkassenmitarbeiter auf die Frage einer Schülerin. Die Sparkasse Castrop-Rauxel war eine von zehn Institutionen, die den Schülern der Fridtjof-Nansen-Realschule Einblicke in das Berufsleben verschafften.

von Von Julia Swierczyna

, 21.02.2008

Zum zweiten Mal fand an der Langen Straße das Forum für Ausbildung statt. Daran beteiligten sich außerdem die Bundeswehr, die Rütgers Chemicals GmbH, ein Druckereibetrieb, eine Zahnarztpraxis, Versicherungen, die Stadtverwaltung, das Westfälische Landestheater und auch vier Berufskollege aus der Region.

Realschulleiter Günther Lindner befürwortet es, dass die fast 300 Schüler der 9. und 10. Klasse in direkten Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern treten: "Die Förderung der Lebens- und Berufsplanung ist von großer Bedeutung." Die Schüler erhielten Informationen zu Bewerbungen, Anforderungen und vieles mehr. "Dieses Jahr ist die Bundeswehr und das Gesundheitswesen sehr gefragt", erläuterte ein Lehrer.Michael Klawuhn stellte sich neugierigen Fragen

Von der Bundeswehr stellte sich Wehrdienstberater Michael Klawuhn den neugierigen Fragen. Die hauptsächlich männlichen Zuhörer interessierte vor allem welche gesundheitlichen Kriterien sie erfüllen müssen und welche Ausbildungsmöglichkeiten es bei der Bundeswehr gibt. Dazu gehört nicht nur die Ausbildung zum Soldaten, sondern zum Beispiel auch zum Piloten, Ingenieur oder zum Meteorologen.

Die Mädchen informierten sich verstärkt über die Berufskollege und über die Signal Iduna Gruppe. Es gibt zum Teil auch schon bestimmte Vorstellungen von möglichen Berufen. So fühlte sich die Neuntklässlerin Linda von den Vorträgen bestärkt. "Ich möchte Versicherungskauffrau werden und der Vortrag hat mir sehr geholfen. Ich weiß jetzt, wie die Ausbildung genau aussieht."

"Für mich war bis jetzt noch nichts Interessantes dabei"

Andere Schüler jedoch waren nicht ganz so begeistert. "Für mich war bis jetzt noch nichts Interessantes dabei", sagte Marcel aus der 10. Klasse. Schulleiter Günther Lindner wunderte dies nicht. "Nur ein kleiner Teil der Schüler geht direkt in einen Beruf. Sehr viele gehen lieber noch ein paar Jahre zur Schule." Auch glauben viele Schüler, dass Abiturienten bevorzugt werden. Die Mitarbeiter der Sparkasse aber, auch ohne Abitur, sind ein gutes Beispiel. "Wenn man zum Vorstellungsgespräch eingeladen ist, hat man die erste Hürde schon genommen."

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