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"Chez Nous" auf Abschieds-Tournee

CASTROP-RAUXEL Wie attraktiv kann eine Frau sein, die sich täglich rasieren muss, ein breites Kreuz und eine tiefe Stimme hat? Außergewöhnlich attraktiv - davon überzeugten die Herren/Damen der Travestie-Revue "Chez Nous" am Samstagabend die Gäste in der Europahalle.

von Von Tina Hassel

, 24.02.2008

Seit 28 Jahren ist das Berliner Travestie-Kabarett einmal im Jahr zu Gast in Castrop-Rauxel. Und begeisterte das Publikum stets mit schrillen Kostümen, aufregenden Verwandlungen und kessen Geschichten aus dem Alltag.

Samstagabend waren die Travestiekünstler aus Berlin das letzte Mal hier zu Gast. So wird sich das Ensemble nur noch auf die Arbeit in der Stammeinrichtung in Berlin konzentrieren.

Auf der Bühne überzeugten die Künstler am Samstagabend mäßig. Waren doch die Worte der Moderatorin Chris an das Publikum recht amüsant. In bester frivoler Travestie-Manier stellte Chris das Zwerchfell des Publikums auf eine harte Probe. Doch die Tanzeinlagen und Showacts faszinierten nur noch wenige.

Pep kam nicht rüber

Die berühmte Nacar-Show beherrscht zwar die Kunst der sich in wenigen Augenblicken vollziehenden, totalen Verwandlung, der Verwirrung und Illusion - doch der gewisse Pep erreichte nicht das Publikum.

Die Musik zu leise, die Texte in fremder Sprache, die Energie irgendwo auf der A2 zwischen Berlin und Castrop-Rauxel verloren gegangen.

Abgerundet und zu guter Letzt doch schmackhaft gemacht hat den Abend das große Gala-Buffet des Forums zum Abschied der Travestie-Künstler.

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