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Das Mädchen aus dem Kohlenpott

06.02.2008

Castrop-Rauxel Als Lyrik-Autorin hat sich die inzwischen 83-jährige Hannelore Tust schon einen Namen gemacht. Nun legt sie eine Autobiographie vor: Lörchen Ott, das Mädchen aus dem Kohlenpott.

Darin blickt sie liebevoll zurück auf ihre Kindheit und Jugend in Castrop-Rauxel. Schon der Blick auf die Kapitel zeigt, wieviel Lokalkolorit zu erwarten ist: Fettweide, der Markt in Castrop, die Kirmes, die Maslingstraße, Rauxel und Habinghorst. Kindergarten und Schule, Familie und Freunde sind Themen der gut zu lesenden Erinnerungen.

Erstaunlich, wie lebendig diese nach so vielen Jahren noch sind. Auch die Fotos, die ausführlichen Texte ergänzen, rufen bei den Lesern bestimmt viele Erinnerungen wach. Denn so oder ähnlich haben fast alle die Jahre zwischen 1924 und 1945 im Ruhrgebiet erlebt. Den Alltag aus der Sicht einer Heranwachsenden, Schule, Sport, Klamotten und Jungs - eine Zeit, die zudem durch den Krieg geprägt wird.

Mit vielen Details und sehr persönlichen Schilderungen lässt die Autorin Hannelore Tust in diesem Buch die 20-er, 30-er und 40-er Jahre für die Leser auferstehen. Eine spannende Lektüre für jene, die die Zeiten selbst erlebt haben, aber auch für alle, die sich für die Jugendzeit der Eltern oder Großeltern interessieren. Reg

Hannelore Tust:, Lörchen Ott, das Mädchen aus dem Kohlenpott, 1924 - 1945 Jugendzeit, Buchverlag Andrea Schmitz, ISBN 978-3-935202-35-0, 16,50 Euro.

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