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Die Samstags-Reportage: Tonne für Tonne

CASTROP-RAUXEL Bei Wind und Wetter müssen sie auf die Straße, die Müllwerker vom Stadtbetrieb EUV. Wir begleiteten die Männer einen Tag lang auf ihrer Tour durch das Stadtgebiet, schauten ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter und fuhren mit ihnen zur Verbrennungsanlage RZR in Herten.

von Von Julia Grunschel

, 01.02.2008
Die Samstags-Reportage: Tonne für Tonne

Die persönlichen Müllabfuhrtermine erfährt man im Abfallkalender.

Vorführeffekt. "Der Motor springt nicht an", ruft Ralf Kant aus der geöffneten Tür des weißen Müllwagens. Gelassen schaut er zur Uhr. 6.47 Uhr. In einer Minute soll die EUV-Flotte wie gewohnt ausrücken. "Das ist ja typisch, da ist einmal die Presse zu Besuch und schon will er nicht", schüttelt der Fahrer mit dem Kopf.

Flugs wird ein Ladegerät angeschlossen, doch es tut sich nichts. Wenn auch das herbei geholte Überbrückungskabel nichts ausrichten kann, muss Ralf Kant den Fahrersessel wieder räumen. "Dann müssten wir ein altes Fahrzeug nehmen", deutet der 46-Jährige auf die orangefarbenen alten Ersatzwagen. Mit dem Gedanken kann er sich aber nicht so recht anfreunden. "Das ist viel angenehmer für mich. Ich hab Wasser im Knie"Die neuen Wagen haben Automatik. "Das ist viel angenehmer für mich. Ich hab Wasser im Knie", erzählt er und startet erneut. Diesmal klappt es. "Dalli, dalli, einsteigen", tönt es in Richtung Stefan Eskin (39) und Markus Rogalla (39). Die Männer steigen in die Fahrerkabine und nehmen Platz. Mit 15 Minuten Verspätung kann die Nord-Tour durch Habinghorst beginnen...

Was die drei Müllwerker an diesem Tag noch erlebten, lesen Sie morgen in den Ruhr Nachrichten. Fotos von den Männern bei ihrer täglichen Arbeit haben wir in einer Bildergalerie zusammen gefasst.

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