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EinsLive-Schulduell: Das Malz war schuld

CASTROP-RAUXEL "Das M muss noch dazwischen", brüllt die versammelte Menge aus Schülern auf dem Schulhof des Berufskollegs Castrop-Rauxel. Die Schüler der Höheren Berufsschule Gesundheit Oberstufe (HBGO) I und II stehen mit Buchstaben behängt auf dem Hof und formen Lösungswörter. Grund für das ungewöhnliche Spektakel ist die Qualifikation für das EinsLive-Schulduell 2008.

von Ruhr Nachrichten

, 28.02.2008
EinsLive-Schulduell: Das Malz war schuld

Lehrer Marianczyk stolz mit der Urkunde.

Angemeldet wurde die Oberstufe für diesen Wettbewerb des jungen WDR-Senders aus den eigenen Reihen. Christian Looh ist Schüler der Stufe und hat das F am Hals baumeln. Auch er ist Teil der Mannschaft. Gemeinsam versucht sie, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.Knackpunkt ist die Zeit Alle sind aufgeregt. Zum zweiten Mal kämpft das Kolleg, um ein exklusives Konzert zu gewinnen. Die richtige Antwort zu geben, ist einfach. Der Knackpunkt dabei: die Zeit. Und natürlich die Tatsache, dass jeder Buchstabe nur einmal vorkommt.

Als der EinsLive-Mitarbeiter nach einer der Zutaten von Bier fragt, stürmen die Schüler los und bilden das Wort "Hefe". "Wir haben nur ein E", brüllen die Oberstufenschüler. Umdenken, umformen, und schließlich läuft es auf Malz hinaus. Fast 30 Sekunden kommen dadurch auf das Gesamtergebnis drauf. "Das war?s dann wohl", seufzt Lehrer Daniel Marianczyk. Die besten Schulen lagen bisher bei 30 Sekunden für alle fünf Fragen. Und nur die besten fünf Schulen kommen ins Finale.

"Nennt den Vor- und Zunamen des Sängers, der Hits wie "High", "You?re beautiful" oder "1973", gesungen hatte". Kaum hat der Moderator die Frage gestellt, stürmen die Schüler wieder los, um den Namen James Blunt zu buchstabieren. Leider zu früh - das Startsignal war noch gar nicht gegeben.

"Vielleicht klappts beim nächsten Mal"

Doch die nächsten drei Fragen sitzen. 54 Sekunden Gesamtzeit - das Malz hat einfach zu lange gedauert. Marianczyk nimmt das Ergebnis gelassen und hält die Teilnehmerurkunde in den Händen: "Vielleicht klappt´s beim nächsten Mal."

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