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Entwarnung: Kein Gift entwichen

RAUXEL Zumindest vorläufige Entwarnung: Nach dem Explosions-Unglück bei Rütgers Chemicals wurden keine gefährlichen Gase in der Luft oder Stoffe auf dem Boden gefunden.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 07.02.2008
Entwarnung: Kein Gift entwichen

Beim Unglück in Rauxel sind offenbar keine Giftstoffe freigesetzt worden

Sowohl Feuerwehr als auch ein Sondermesswagen der zuständigen Landesbehörde hätten Messungen durchgeführt, berichtete gestern EUV-Umweltexperte Thorsten Werth-von Kampen. Die Feuerwehr konnte sofort vermelden, dass alle Proben negativ ausgefallen seien und für die Bevölkerung kein Risiko bestehe. Im Fokus standen aromatische Kohlenwasserstoffe - vor allem Benzol und Naphthalin.

Messwagen nahm Wischproben auf Der Sondermesswagen des Landes nahm am Abend so genannte Wischproben aus dem Rußniederschlag auf. Und zwar vor allem entlang der Wartburg-, der Iland- und der Bahnhofstraße bis zum Europaplatz. Denn die gigantische Qualmwolke war Richtung Ost/Südost abgegangen. Wegen des starken Regens sei allerdings so gut wie nichts gefunden worden, sagte Werth-von Kampen. Die Ergebnisse der Proben, die natürlich erst im Labor untersucht werden, werden frühestens in einigen Tagen erwartet. „Wir rechnen da nicht mit vielen zusätzlichen Erkenntnissen“, so der EUVRessortleiter.

Zusammenarbeit hat gut geklappt Am Tag eins nach dem Unglücksfall zog Werth-von Kampen nach einem Gespräch mit allen Beteiligten bei Rütgers Chemicals ein positives Fazit zum Zusammenwirken der Kräfte. „Die von uns eingeübten und für solche Möglichkeiten vorgesehenen Pläne sind sehr gut umgesetzt worden“, lobte er. Die Einsatzkräfte seien innerhalb kürzester Zeit vor Ort gewesen und die maximalen Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung ergriffen worden. Schulen und Krankenhäuser seien extra informiert worden. Die Polizei habe von sich aus prompt die notwendigen Straßensperrungen veranlasst. Werth-von Kampen: „Das ging alles sehr schnell, sehr strukturiert und ruhig ab.“

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