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Erdarbeiten fressen Freizeitradweg an

MERKLINDE Die Bagger fressen sich durch den Acker. Mächtige Erdhügel türmen sich unweit des Neuen und des alten Hellwegs. Die Verlängerung der Stahlbaustraße ist nach dem ersten Spatenstich Ende vergangenen Jahres angesagt. Endlich nach der langen Vorgeschichte, könnte man meinen. Aber in der Nachbarschaft macht sich Zorn breit.

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 24.02.2008

"Da werden die ganzen schönen Wege für Spaziergänger, Jogger und Radfahrer platt gemacht", sagt Hans-Jürgen Weiß. Der zudem darüber klagt, dass die fußläufige Verbindung zum Golfplatz jetzt den Bauarbeiten habe weichen müssen. "Das ist nur ein vorübergehender Zustand", sagt Stadtpressesprecherin Nicole Fulgenzi. Gebaut würde am neuen Straßenstück nämlich ein einseitiger Geh- und Radweg, der mit dem kreuzenden Freizeitradweg "Grüne Acht" verbunden würde.

370 Meter für fast 500.000 Euro

370 Meter lang ist das neue Stück, das ohne Beleuchtung, Schilder und Bepflanzung knapp eine halbe Mio. Euro verschlingt. 80 Prozent tragen Bund und Land, 20 Prozent die Kommune. Die Stadt erhofft sich von der Verlängerung der Stahlbaustraße eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität in Merklinde. Schließlich soll der direkte Anschluss vom Neuen Hellweg ans Merklinder Gewerbegebiet Brummifahrern eine Alternative bieten. Seit 2004, als der Anschluss des alten an den Neuen Hellweg mit der "verrückten" Kurvenführung unter Dach und Fach war, ist bereits ein Teil des Schwerlastverkehrs abgeleitet worden.

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