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Fällaktion: RWE wartet Entscheidung des Gerichts ab

CASTROP-RAUXEL "Wir arbeiten weiter an der Klagebegründung", vermeldet Dr. Thomas Krämerkämper vom BUND einen Tag, nachdem er sich den Fällarbeiten für die neue Hochspannungsleitung zum Eon-Kraftwerk Datteln in den Weg gestellt hat. Der Umweltschützer ist zuversichtlich, dass die Motorsäge so schnell nicht wieder kreist.

von Von Julia Grunschel

, 27.02.2008
Fällaktion: RWE wartet Entscheidung des Gerichts ab

Fällaktion vorerst auf Eis gelegt: RWE wartet Entscheidung des Gerichts ab.

Vom Oberverwaltungsgericht Münster, wo der Eilantrag auf einstweilige Verfügung gestellt wurde, hat er persönlich noch nichts gehört.

"Das Eilverfahren vom BUND läuft, der Antrag ist eingegangen", bestätigte gestern OV-Sprecher Dr. Martin Schnell. Derzeit werden die Akten von allen Beteiligten, wie beispielsweise der Bezirksregierung Münster, angefordert. Deren Eingang, die nachfolgende Sichtung und Prüfung müssen abgewartet werden. Wann mit einer Entscheidung gerechnet werden kann, vermag Dr. Martin Schnell noch nicht abzuschätzen. "...dass sich also in dieser Woche noch etwas tut, ist unwahrscheinlich" "Es handelt sich schließlich um eine Vielzahl von Akten, die nicht mal eben schnell gefaxt werden können, sondern hierhin transportiert werden müssen", so der Sprecher. Dass sich also in dieser Woche noch etwas tut, ist unwahrscheinlich. "Wobei das auch immer eine Frage des Entscheidungsdrucks ist", schränkt Dr. Martin Schnell aber ein.

Die RWE-Mitarbeiter, die für Eon die neue Hochspannungsleitung errichten sollen, werden allerdings vorerst nicht mehr anrücken. Das erklärte gestern Martin Rappl, Pressesprecher RWE-Transportnetz/Strom: "Wir lassen die Arbeiten solange ruhen, bis das Gericht entschieden hat. Das müssten wir nicht tun. Aber damit die Situation vor Ort nicht eskaliert, machen wir das."Bäumefällen hat RWE auf dem Plan

Dass mit dem 1. März das Bäumefällen erst einmal gestrichen ist, hat RWE auf dem Plan. "Wenn der Termin um ist, müssen wir sehen, wie wir weiter vorgehen und gucken, ob das, was bis jetzt passiert ist, eventuell schon ausreicht", kündigt Martin Rappl an.

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